Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL – Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Hochschule fr Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm; frher Fachhochschule Neu-Ulm , Veranstaltung: Merketingseminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Landschaft im heutigen Einzelhandel zeigt sich als uerst vielfltig. Dem Konsumenten erstreckt sich eine gar unerschpfliche Auswahlmglichkeit an Einkaufsttten und ein gewaltiges Warenangebot jeder Couleur. Hierbei hat der Kunde nicht nur die Auswahl zwischen den einzelnen Ladengeschften und den klassischen Betriebstypen wie Fachgeschfte, Discounter etc. sondern in jngerer Zeit auch ausgeprgte Einkaufsmglichkeiten ber die neuen Medien wie beispielsweise das Internet. Die damit einhergehende Transparenz des Marktes und ohnehin schon ausgeprgte, weiter wachsende Konkurrenz sowie stagnierende Mrkte zwingen Hndler heute dazu, sich klar von den Wettbewerbern abzuheben. Dem Kunden muss ein Mehrwert fr seinen Einkauf geboten und den Einkaufssttten ein unverwechselbarer Marktauftritt verliehen werden. Zur klaren Positionierung dient hier das Instrumentarium Retail Branding. Retail Branding betrachtet die Markenpolitik eines Einzelhandelsunternehmens auf der Ebene seiner Verkaufsstellen. “Eine Hndlermarke (Retail Brand) bezeichnet eine Verkaufsstelle eines Handelsunternehmens, die mit einem Markenzeichen versehen ist, oder Gruppe von Verkaufsstellen eines Handelsunternehmen, die mit einem einheitlichen Markenzeichen versehen sind.” Mit Marke ist hier also nicht ein Produkt, sondern der Handel selbst gemeint. Dabei zeigt sich, dass gerade Hndler mit einer starken Retail Brand durchweg hhere Wachstumschancen und Umsatzrenditen aufweisen und im Wettbewerb weniger anfllig sind. H&M, IKEA, Aldi oder Media Markt sind hier adquate Beispiele, die zeigen, wie es geht. “Jeder Verbraucher hat klare Vorstellungen und Erwartungen bezglich dieser Unternehmen und entscheidet sich ganz bewusst fr oder gegen den Einkauf in ihren Geschften” So wird H&M beispielsweise mit Mode und Innovation zu gnstigen Preisen in Verbindung gebracht. IKEA steht fr Preiswert, Selbstaufbau und Schweden. Und Aldi bietet gute Qualitt zu gnstigsten Preisen an. Anhand dieser Beispiele zeigt sich bereits, dass im heutigen Retail Branding, besonders im deutschen Einzelhandel, die Niedrigpreispolitik noch eine bergeordnete Rolle zu spielen scheint. Dem Einzelhndler bieten sich hier eine Vielzahl von Mglichkeiten und Strategien, mit denen eine klare Abgrenzung von der Konkurrenz erreicht, ein unverwechselbares Profil aufgebaut und Kunden zu Stammkunden gemacht werden knnen




