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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL – Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, FOM Hochschule fr Oekonomie & Management gemeinntzige GmbH, Berlin frher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Groe Konkurrenz zwischen den einzelnen Supermarktketten im Einzelhandel, eine zunehmende Marktsttigung sowie immer anspruchsvollere Verbraucher fhren zu einer Wettbewerbsverschrfung im Einzelhandel. Die Evolution weg vom alt bekannten Tante-Emma-Laden hin zum Kunden und Marketing orientierten Supermarkt machte seinen Anfang in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Amerika und schwappte Ende der dreiiger Jahre nach Deutschland ber. Das Prinzip war genauso simpel wie innovativ. Ziel war es weg zukommen vom Warenausgeber hin zum Selbstbedienungsgeschft, in dem die Kundschaft ihre Waren selbst aus den Regalen whlt und sie am Ende ihres Einkaufs am Ausgang bezahlt. Diese Geschftsidee griffen amerikanische Kaufleute aus zwei Grnden auf. Erstens sparte dies Personalkosten weil weniger Verkufer bentigt wurden, und zweitens, was konomisch bedeutsamer ist, wurde beobachtet, dass Kunden Waren gerne in die Hand nehmen und sie letztendlich dann auch oftmals kaufen. Die Erkenntnisse, die aus diesem Geschftsmodell gewonnen wurden, decken sich mit den heutigen Anwendungsprinzipien. Ist die Ware geschickt aufgestellt, gut aus den Regalen zu greifen und ohne Hilfe eines Verkufers zu finden, sinkt die Befangenheit des Kunden. Dies fhrt heute wie damals zu einem impulsiven Einkaufverhalten des Kunden und steigert ebenfalls heute wie damals den Absatz der Waren. Eine weitere Entwicklung zum Supermarkt war die Aufgabe der kleinen Lden. Man investierte jetzt lieber in grere Verkaufsflchen von 400 bis 500 qm und eine Ladeninfrastruktur, die eine ausreichende Parkflche fr die Kundschaft bot. Mit dieser Entscheidung wurdeendgltig die Abschaffung der klassischen Verkaufsform beschlossen. Man ging ber in die Selbstbedienungsabteilungen, die nun mehr als 80 Prozent des Ladens bestimmten(Schwedt 2006, S.40 f.). iese Entwicklung vom Tante-Emma-Laden zum Supermarkt macht deutlich, dass schon vor knapp 100 Jahren Gedanken untersucht wurde, wie die Kundschaft zu beeinflussen ist und wie sie in den jeweiligen Supermarkt gelockt werden kann. Handelsunternehmen versuchen sich mithilfe von Marketingstrategien von Konkurrenten abzugrenzen und ein einzigartiges Markenimage aufzubauen, welches die Supermarkttreue der Kunden und die Kauflust erhht. In den folgenden Punkten wird nher erlutert werden, nach welchen Kriterien sich die Kunden fr einen Supermarkt entscheiden und wie die Supermrkte das Kaufverhalten des Kunden am Point of Sale beeinflussen.

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