Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL – Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,0, Universitat Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf Grund der zunehmenden Globalisierung sowie der verstarkten Austauschbarkeit sehen sich Stadte, Regionen und Lander immer haufiger einem Konkurrenzkampf mit anderen Standorten um Investoren, Fachkrafte, Einwohner und Touristen gegenuber. Um sich einen Vorteil im Standortwettbewerb zu verschaffen, greifen daher immer mehr dieser Standorte auf die Methode des Place Brandings zuruck. Durch den Aufbau einer starken, unverwechselbaren und zugleich glaubwurdigen Marke als Ziel und Hauptaufgabe jener Methode, koennen sie klare Wettbewerbsvorteile in Bezug auf andere Standorte erzielen. Die Heterogenitat des Produktes “Place” lasst den Branding Prozess im Vergleich zum herkoemmlichen Product Branding jedoch deutlich komplexer und ungleich schwieriger erscheinen. Dennoch ist die Entwicklung und Fuhrung einer Place Brand machbar und durchaus sinnvoll. Bekraftigt wird dies durch das Framework der Erfolgsfaktoren des Place Brandings, welches ferner als Grundlage eines Ablaufplans eines Place Branding Prozesses angesehen werden kann. Ein solcher, sich auf samtliche Dimensionen des Konstrukts Standort beziehender Plan, besteht aus drei Hauptstufen, die einzelne Schritte auf dem Weg zur Bildung einer Standortmarke darstellen. Die erste Hauptstufe ist die Organisation und Analyse.Die zweite Stufe des Place Brandings bildet die Entwicklung des Markenprofils. Dritter Prozessschritt ist die Implementierung und Markenfuhrung. Die Umsetzung dieses theoretischen Bezugsrahmens lasst sich an Hand zahlreicher Beispiele aus der Praxis demonstrieren. Dabei sind jedoch langst nicht alle Place Branding Projekte so erfolgreich wie beispielsweise diejenigen Irlands oder Bremens. Das Place Branding Norwegens macht deutlich, dass eine inkonsequente Umsetzung des Ablaufplans sowie die Missachtung einzelner der herau




