Description
In einer Zeit schwindenden Vertrauens in die Funktionsfahigkeit staatlicher Altersver- sorgungssysteme steht nahezu jeder Erwerbstatige vor der Notwendigkeit, uber die Anlage von Ersparnissen zu entscheiden. Eine Berucksichtigung steuerlicher Gesichts- punkte ist dabei unumganglich, solange das materielle Steuerrecht von Gerechtigkeits- vorsteIlungen bestimmt ist, die auf eine weitreichende Besteuerung von Sparkapital hinauslaufen. Eine Moeglichkeit, die damit verbundene Belastung zu mildern, stellt der Erwerb von Zero-Bonds dar. Wie der Leser bei der Lekture dieses Buches feststellen kann, braucht sein individuelles Sparaufkommen keineswegs aussergewoehnliche Aus- masse anzunehmen, damit im Verhaltnis zwischen Zero-Bond-Investitionen und her- koemmlichen Finanzanlagen Ergebnisdifferenzen in der Groessenordnung von hundert- tausend DM entstehen. Dies bedeutet, dass der Erwerb von Zero-Bonds fur nahezu jeden Steuerpflichtigen ein wichtiges Entscheidungsproblem darstellt. Bei der steuerstrategischen Investition in Zero-Bonds werden allerdings vorhandene Moeglichkeiten nicht immer richtig eingeschatzt. Die vom Kreditsektor erbrachten Beratungsleistungen lenken die Entscheidungen des Anlegers haufig in eine falsche Richtung; auch seine Emissionspolitik lasst zu wunschen ubrig. Die hier entwickelten Optimalstrategien sollen dazu beitragen, diesem Zustand abzuhelfen. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine exakte Loesung der dabei anfallenden Optimie- rungsprobleme nicht ohne komplizierte Berechnungen moeglich ist. Da auch finanzma- thematisch weniger versierte Leser angesprochen werden sollen, sind alle wichtigen Gesichtspunkte nicht nur in der exakteren Formelschreibweise, sondern auch in allge- mein verstandlicher Sprache dargestellt. Dies gilt insbesondere fur die Abschnitte 1-3. Ein volles Verstandnis von Abschnitt 4 setzt allenfalls finanzmathematische Grund- kenntnisse voraus; auch hier aber werden die zentralen UEberlegungen so prasentiert, dass die Rechenformeln nicht im einzelnen nachvollzogen werden mussen. .




