Description
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Kln, Sprache: Deutsch, Abstract: ber mehrere Jahrhunderte hinweg gab es ausschlielich Printmedien zur Verbreitung von informativen und unterhaltenden Inhalten. Neue technische Mglichkeiten machten zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Entwicklung und Verbreitung von Rundfunkmedien mglich. Seit der Einfhrung des Fernsehens im Jahre 1952 entwickelten sich in rascher Folge eine Vielzahl neuer Medien, welche vor allem dem technischen Fortschritt zu verdanken sind. Sie sind entweder vllig neu entstandene Medien oder Weiterentwicklungen klassischer Medien. Neuartige Medien wie der Videotext oder das Telefax wurden zunchst als “Neue Medien” eingestuft, heutzutage sind hiermit meist computerbasierte Informationstechnologien wie das Internet gemeint, mit Ausprgungen wie zum Beispiel soziale Netzwerke, Mediatheken oder Homepages. Diese “Neuen Medien” bieten viele neue Mglichkeiten fr das Marketing von Unternehmen und entsprechend auch fr die Vermarktung von TV-Formaten. So kann beispielsweise mittels des Internets das Produktangebot detailliert dargestellt werden und der Nutzer kann seine gewnschten Informationen jederzeit abrufen. Die Eigenwerbung von TV-Anbietern wurde jedoch erst mit der Einfhrung des privaten Free-TVs im Jahre 1984 relevant. Im Gegensatz zu den ffentlich-rechtlichen Sendern finanzieren sich die privaten Free-TV Sender hauptschlich durch Werbeeinnahmen. Sie mssen sich und ihre Produkte bewerben, um mglichst hohe Einnahmen am Werbemarkt zu generieren. Doch welche Faktoren wirken auf die Werbeeinnahmen ein? Es entscheiden zum Beispiel die Reichweiten ber die Hhe der Werbeeinnahmen. Da die Rezipienten lediglich mit ihrem Konsum von Werbung “bezahlen” ist es fr einen privaten TV-Sender von groer Wichtigkeit, die Rezipienten zu hohen Einschaltquoten zu bewegen, um entsprechende Erlse auf den Werbemrkten realisieren zu knnen. Doch wie kann der Rezipient davon berzeugt werden, einen TV-Sender oder ein TV-Format zu konsumieren? Auf dem deutschen TV-Markt existieren allein 15 private Vollprogramme und 45 private Spartensender. Somit muss sich ein TV-Sender mit seinen Produkten von seinen Konkurrenten abheben. Auch muss er sich und seine Produkte entsprechend positionieren, um seine Reichweiten auf dem Rezipienten-Markt zu erhhen. Doch welche Kommunikations-Instrumente stehen TV-Anbietern hierfr zur Verfgung, und welche Instrumente eignen sich fr welche TV-Formate? Diese Fragestellungen sollen im Verlauf der vorliegenden Arbeit beantwortet werden.




