Description
Inhaltsangabe:Problemstellung: Diese Arbeit beschftigt sich prinzipiell mit der Vermarktung von Spielfilmen. Spielfilmmarketing, als relativ alte Form des Marketings, bestand jahrzehntelang vor allem aus vor allem der Prsentation von Filmtrailern, Filmplakaten und der PR fr den Film. In den Siebziger Jahren erfolgte die Erweiterung des Spektrums an Werbemglichkeiten durch das Fernsehen, wodurch der Spielfilm zum Markenprodukt stilisiert wurde.2 Es wurden zwar neue Zielgruppen mit neuen Methoden angesprochen, an den Argumenten und Techniken nderte sich hingegen wenig. Erst Ende der Neunziger, kam, durch die Integration des Internets in das Marketing fr den Spielfilm, eine neue und innovative Darstellungsform hinzu. Zunchst wurden, in einem kurzen, subjektiven und nicht durch empirische Daten belegten historischen Rckblick, wohl rein reprsentative, hnlich dem Filmplakat gestaltete und kaum interaktive Webseiten im Internet prsentiert. Doch auch das Internet und seine Darstellungsmglichkeiten entwickelte sich weiter, sodass Spielfilmwebseiten zunehmend multimedialer und interaktiver wurden, und andere, innovativere Mglichkeiten des Marketings in die Webseiten miteinbezogen werden konnten. An dieser Stelle endet der historische Rckblick und wird ersetzt durch das Forschungsinteresse dieser Arbeit, dessen primres Ziel eine Bestandsaufnahme der aktuell eingesetzten Spielfilmwebseiten, ihrer Inhalte, ihre multimedialen Typen, ihre Werbemethoden, ihrer interaktiven Elemente und ihrer Ziele darstellt. Dadurch soll eine Kategorisierung und Interpretation des Staus Quo von Spielfilmwebseiten ermglicht und mit Eigenschaften der beworbenen Spielfilme in Verbindung gebracht werden. Dazu muss zunchst der Spielfilm selbst, das Internet und in weiterer Folge die Konvergenzen zwischen den beiden Medien aufgezeigt werden. Den hinter den Darstellungsformen im Internet verbergen sich viele, nicht offensichtliche, strukturelle Bezge zur filmischen Darstellungsform, die, gerade fr diese Arbeit, von doppelter Bedeutung sind. A hundred years after cinemas birth, cinematic ways of seeing the world, by structuring time, of narrating a story, of linking one experience to the next, have become the basic means by which computer users access and interact with cultural data. Wenn sich zwei, prinzipiell unterschiedliche Medien, die das selbe Repertoire von Medienschemen bedienen, zu einer gemeinsamen Darstellungsform, der Spielfilmwebseite, vereinigen, […]




