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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 2,3, VWA-Studienakademie, Sprache: Deutsch, Abstract: “Why can`t you sell brotherhood and rational thinking like you sell soap?” (Wiebe 1952, S. 679 zit. n. Krzeminski, Neck 1994, S. 13). Beschftigt man sich mit dem Bereich Social-Marketing begegnet einem dieser Satz nicht nur einmal. Dieser Ausspruch aus den 50-er Jahren stammt von dem amerikanischen Kommunikationsforscher Gerd Wiebe und beschftigt noch heute Marketing- und Kommunikationsexperten. Die Mglichkeit der gezielten medialen Vermittlung von gesellschaftlichen Zielvorstellungen wird immer wieder in Frage gestellt und diskutiert. Es besteht nach wie vor der Wunsch, bestehende Probleme der Gesellschaft, die aus einer bestimmten Art von Verhalten resultieren zu ndern. “Doch knnen soziale Wertvorstellungen durch den gezielten Einsatz von Social-Marketing und mit den Mitteln der Konsumgterwerbung an den Mann oder die Frau gebracht werden? Auf diese Frage gibt es […] nur eine Antwort: Ja durchaus, beziehungsweise: ausschlielich auf diesem Weg!” (Koziol, Pfrtsch, Heil, Albrecht 2006, S. 3). Doch wer bedient sich der Methoden des Social-Marketing und was kann man damit erreichen? Diese Arbeit nimmt Social-Marketing unter die Lupe und gliedert sich dabei in drei Teilbereiche: Teil 1 – Was versteht man unter Social-Marketing? Dabei wird die Sinnhaftigkeit der Differenzierung zwischen Non-Profit-Organisationen und erwerbs-wirtschaftlichen Unternehmen untersucht und die Unterschiede zum kommerziellen Marketing herausgearbeitet. Weiterfhrend werden die Ziele von Social-Marketing-Aktivitten zusammengestellt. Danach folgt die Darstellung des Social-Marketing-Managementprozess. Hierbei wird auf die Analyse des Umfelds, die Zielgruppenuntersuchung und – auswahl, die Social-Marketing-Strategie, der Social-Marketing-Mix und schlielich die Durchfhrung, Kontrolle und Bewertung des Social-Marketing-Einsatzes Bezug genommen. Zum Ende des ersten Teilbereiches werden Social-Marketing-Aktivitten in der Praxis und Entwicklungstendenzen zusammengestellt. Teil 2 – Erluterung der Altersvorsorgestruktur in Deutschland, Hinweis auf Problematik der demographischen Entwicklung. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit privater Vorsorge, die jedoch vor allem bei der Zielgruppe “junge Menschen” nach wie vor keinen groen Anklang findet. Dafr werden mgliche Ursachen zusammengetragen. Im dritten Teil wird die zuvor dargestellte Problemstellung anhand der fnf Schritte des Social-Marketing-Managementprozesses bearbeitet und so nach Lsungsanstzen gesucht.




