Description
Magisterarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 2,0, Universitt Duisburg-Essen, 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir, als Angehrige der westlichen Industrienationen, leben in einer Zeit, in der Schall als Abfallprodukt einer (post-)industriellen und mobilen Gesellschaft toleriert wird. Die Klanglandschaft, die uns heute umgibt, ist siebenmal lauter als die vor hundert Jahren und damit die lauteste, die es jemals auf diesem Planeten gegeben hat – mit steigender Tendenz. Gleichzeitig werden die natrlichen Umgebungsgerusche seltener: Circa 70 Prozent der heutigen Klanglandschaft sind knstlich erzeugt. Die Wirtschaft hat inzwischen damit begonnen, ihren Produkten mit Hilfe des Sound-Engineering gezielt ein akustisches Design zu verleihen. Fr viele Unternehmen ist es lebensnotwendig geworden, ihren Kunden, Lieferanten, Finanzgebern und auch Mitarbeitern durch eine einzigartige, unverwechselbare Identitt Orientierung und Sicherheit zu bieten und sich von anderen Unternehmen abzuheben. Der Klang von Kommunikationsmanahmen und Produkten ist immer wichtiger geworden. Klnge formen Produkte, geben ihnen Persnlichkeit und sind schon jetzt, neben der Funktionalitt und dem visuellen Design, der dritte wichtige Entscheidungsfaktor beim Kauf geworden. Diese Tatsache muss im Konzept der Corporate Identity Bercksichtigung finden. Die vorliegende Arbeit geht der zentralen Frage nach, was Unternehmen tun, um Menschen ber das Hren in ihrem Sinne zu beeinflussen. Dazu werden die wichtigsten Ergebnisse der relativ jungen Disziplin der Psychoakustik kurz vorgestellt. Im Anschluss daran wird gezeigt, in welchem Mae Sound-Engineering diese Ergebnisse anwendet. Zum Abschluss geht es um Verantwortung. Grundlegend ist dabei die Frage, wer die Verantwortlichen fr die “akustischen Mllhalden” sind und was getan werden kann, um zuknftige Entwicklungen zu steuern. Dabei soll die Aufmerksamkeit auf eine neue Disziplin gelenkt werden: die “akustische kologie”.




