Description
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL – Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 1,7, Universitat Witten/Herdecke, Sprache: Deutsch, Abstract: Logistische Prozesse im Unternehmen Krankenhaus konzentrieren sich im Wesentlichen an den Versorgungs- und Entsorgungsprozessen.Ein weiterer sehr entscheidender logistischer Prozess sind die auszufuhrenden Patiententransporte.Mit dem Wandel der Krankenhauser zu hoch komplexen Leistungsunternehmen, in denen unterschiedliche Berufsgruppen an der Leistungserstellung eines Patienten beteiligt sind, mussen die Patienten zum Teil mehrmals am Tag oder in der Woche an den unterschiedlichen Orten innerhalb des Krankenhauses transportiert werden. Die angestrebte Zielbestimmung der Patientenlogistik orientiert sich an einer zielgerechten Steuerung der verschiedenen Patientenstroeme von Ambulanten-, Notfall- und Stationaren-Patienten. Analog zum klassischen Verstandnis der operativen Logistik, bedeutet dies, den richtigen Patienten, zur richtigen Zeit, im richtigen medizinisch-pflegerischen Zustand, am richtigen Ort innerhalb des Krankenhauses zu bringen. Die grundlegende Problematik der Patientenlogistik basiert auf den sich wechselnden Prozessentscheidungen, die sich jederzeit einer Planung und Steuerung entziehen kann. Dies bedeutet nach WINDT (2008, S. 352), “… dass der Loesungsraum im Sinne von Entscheidungsalternativen schneller wachst als die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung an den (medizinisch-pflegerischen) Entscheidungskontenpunkten. Diese … (zeitkritischen Entscheidungen) fuhren dazu, dass wahrend dieser Planung gleichzeitig Prozessanderungen passieren, wodurch der zunachst aufgestellte Plan bereits bei dem Startzeitpunkt keine Gultigkeit mehr besitzt”, z.B. ein Patiententransport wird nicht mehr ausgefuhrt. Die Zielsetzung Arbeit fokussiert die theoretische Aufarbeitung und Komplexitat der primaren Patientenlogistik (Patiententransporte) und folgt in der logistischen Bearbeitung den Ansatz des Supply Chain




