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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien bestimmen seit geraumer Zeit den ffentlichen Diskurs und gelten als einer der Bereiche mit dem grten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungspotential. Besonders die Weiterentwicklung der Medien hin zu interaktiven Medien wird nach Expertenmeinung eine Schlsseltechnologie des kommenden Jahrhunderts herausbilden. Seit dem Beginn der Wirtschaftswerbung bediente sich diese kufliche, professionelle, zweckorientierte Kommunikation bestimmter Kommunikationsmittel und war eng an deren Entwicklung gebunden. Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist daher die Frage, welche neuen Werbemglichkeiten die neuen interaktiven Medien bieten werden. Dabei wird darauf eingegangen, wie sich der Kommunikationsproze der Werbung wandeln wird und welche Auswirkungen sich daraus auf die Botschaftsgestaltung ergeben. Diese Fragen sind besonders vor dem Hintergrund der derzeitig als unbefriedigend geltenden Kommunikationssituation im Marketing zu stellen. Mehrere Trends lassen sich hier herausstellen: Durch eine zunehmende hnlichkeit von Produkten ndern sich die Wettbewerbsbedingungen in der Weise, da Unternehmen weniger in einem Produktwettbewerb stehen als vielmehr in einem Kommunikationswettbewerb. Somit wird Kommunikation zu einem zentralen Erfolgsfaktor fr Konsumgter- und Dienstleistungsunternehmen. Die Kommunikationskonkurrenz in allen Medien geht mit einer hohen Belastung durch Werbeschaltkosten einher. Hieraus resultiert eine Bemhung der Unternehmen nach Kostensenkungen und einer Effizienzsteigerung im Kommunikationsbereich. Aus der Sicht der Nachfrager zeichnet sich ein berangebot an Werbeinformationen bis hin zur Ablehnung ab. Gleichzeitig ndert sich das Nutzungsverhalten von klassischen Medien. Nach dem Radiohren entwickelt sich nun auch das Fernsehen zur Nebenbei-Beschftigung, so da die Wirksamkeit der Werbung in den Massenmedien zunehmend in Frage gestellt ist. Das Angebot der Massenmedien differenziert sich aus. Immer mehr Special-Interest-Medien bilden sich heraus. Die Zielgruppen fr Werbebotschaften werden immer kleiner. Auf der Konsumentenseite findet ein Wertewandel hin zur Individualisierung statt, d.h. Zielgruppen differenzieren sich aus bis hin zum hybriden Konsumentenverhalten (der gespaltene Konsument, der mit der Rolex-Uhr beim Discounter einkaufen geht). Dies lt eine Zielgruppenbildung nach den bewhrten […]




