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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL – Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Hochschule Bremerhaven, Veranstaltung: Sektorales Marketing, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Besonders innerhalb der letzten beiden Jahrzehnten hat sich das Dienstleistungsangebot in Deutschland erheblich erweitert. Dies war vorwiegend in den Bereichen Freizeit, Bildung, Unterhaltung und Gesundheitsfrsorge zu beobachten. Bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungsangeboten, verzeichnete verstrkt der Bereich der Beratungsdienstleistungen hohe Wachstumsraten. Heute sind bereits ber 60% der Erwerbsttigen mit der Verrichtung von Dienstleistungen beschftigt. Dieses starke Wachstum des Dienstleistungssektors fhrte zu einem wachsenden Interesse an den speziellen Problemen des Dienstleistungsmarketing. Um diesem verschrften Wettbewerb begegnen zu knnen und weiterhin erfolgreich am Markt zu sein, sind die Unternehmen gezwungen alternative Vertriebsformen zu entwickeln, um ihre Produkte und Dienstleistungen weiterhin erfolgreich abzusetzen. Besonders bei Dienstleistungen ist es kompliziert Kunden zu berzeugen, da es sich dabei um immaterielle und nicht greifbare Leistungen handelt. Dienstleistungen besitzen zudem einen hohen Vertrauenscharakter und mit der Absetzung kann man nur Erfolg haben, wenn verstrkt ber die personelle Ebene die Kunden angesprochen werden. Hufig erfolgt dies ber die Mund-zu-Mund-Propaganda. An diesem Punkt setzt das Multilevel-Marketing an, welches ein Produkt oder eine Dienstleistung durch Empfehlungen von einer Vielzahl an Beratern und Verkufern bekannt macht. Diese Vertriebsform, die stark verbreitet in den USA und in Asien angewandt wird, verzeichnet hohe Wachstumsraten. ber diesen Vertriebsansatz wird ein groes Vertriebsnetz aufgebaut, in dem immer neue Vertriebspartner und Mitarbeiter angeworben werden. Diese Formen des Schneeballsystems und des Pyramidensystems gelten als illegal und werden von unserisen Unternehmen genutzt, die ihren Fokus auf das “schnelle Geschft” ausrichten. Die Strafbarkeit wird vom Gesetzgeber durch Paragraph 6 UWG 2004 Vergleichende Werbung (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) belegt. Dadurch hat das Multilevel-Marketing Schwierigkeiten sich durchzusetzen, obwohl eine Vielzahl von Unternehmen, durch diese Vertriebsmethode mit ihrem Leistungsangebot wettbewerbsfhig bleiben, da sie aus Kundensicht Produkte und Dienstleistungen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhltnis erfolgreich anbieten.




