Description
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL – Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Universitt Kassel, 106 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zunehmende Werbekrise, welche Marketingexperten dazu zwingt neue Wege zu gehen, verstrkt die Annahme, dass die klassischen Werbemittel den Verbraucher nicht mehr erreichen. Dies geht auch aus einer Studie des amerikanischen Marktforschungsinstitut “Yankelovich Partners” hervor, die sich mit der Ignoranz der Verbraucher gegenber Fernsehwerbung beschftigt. Demnach wrden ber 50 Prozent der Befragten ein allzu aufdringlich beworbenes Produkt “lieber nicht kaufen”. Mehr als 60 Prozent fhlen sich von zu viel Werbung dauerhaft bedrngt und knapp 70 Prozent interessieren sich fr Techniken und Services, welche es mglich machen, Werbung auszublenden. In der Vergangenheit reagierten insbesondere die Sendehuser und Verlage auf die ansteigende Individualisierung von Wnschen und Interessen der Verbraucher mit einer steigenden Medienprsenz in den Mrkten. Angesichts der anhaltenden Reizberschwemmung und der Informationsberflutung bildeten die Rezipienten eine Abwehrhaltung gegenber der Werbung und deren gesamtem Umfeld, was auch als “Anti-Werbe-Virus” bezeichnet wird. Durch die wachsende Ablehnung der Menschen gegenber offensichtlicher Werbung wurden neue Kommunikationswege gesucht. Die zunehmende Verbreitung des Internets in der Bevlkerung hatte dabei massive Auswirkungen auf Theorie und Praxis des Marketings. Mit dem Wachstum der virtuellen Welt haben sich neue Formen und Manahmen der Kommunikation entwickelt. Eine stetig steigende Anzahl von Unternehmen greifen auf die neue Kommunikationstechnologie “Internet” zurck, entwickeln dabei teilweise neue oder adaptieren alte Kommunikationsformen und fhren diese mit Hilfe des Internets einer “neuen Verwendung” zu. Viral Marketing ist eine dieser Kommunikationsformen. Hinter dieser Strategie steht nichts grundstzlich Neues. Basierend auf der traditionellen Mund-zu-Mund-Propaganda profitiert das Konzept auch von der Effektivitt der persnlichen Empfehlung. Die Idee hierbei ist, dass sich Anbieterleistungen oder Werbebotschaften im Internet durch Weiterempfehlung verbreiten sollen. Die Verbraucher werden unbewusst motiviert, die Marketingbotschaft selbst weiterzuleiten. Diese “Mundwerbung” gilt als eine der kostengnstigsten und viel versprechendsten Strategien des Online-Marketings.




