Description
Inhaltsangabe:Einleitung: Unbestritten gehrt das Internet mittlerweile fr viele zum Alltag, aber mit der zunehmenden Nutzung hufen sich auch die verffentlichten Schreckensmeldungen ber Betrug im Internet, Missbrauch von persnlichen Daten der Nutzer und mangelndem Datenschutz. Die technische Seite dieser Probleme wird in der Fachliteratur breit diskutiert, es existieren zahlreiche Publikationen zum Thema Datenschutz. Die Einstellung der Internetnutzer selber allerdings, inwieweit ein Bewusstsein fr die vermeintliche Gefahr vorhanden ist und inwieweit aus Nutzersicht akuter Handlungsbedarf besteht, wurde in der bisherigen Fachdiskussion nur unzureichend beleuchtet. Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, zu erforschen, ob Internetnutzer Angst davor haben, im Internet ihre Identitt preiszugeben, ob sie sich ber die Sicherheit Ihrer Daten im Internet Gedanken machen, ob die eventuell vorhandenen ngste das Nutzungsverhalten beeinflussen und welche Anforderungen an die im Internet ttigen oder werbenden Unternehmen daraus im einzelnen abgeleitet werden knnen. Gang der Untersuchung: In der Arbeit werden zunchst die objektiv gegebenen Risiken einer Internetnutzung betrachtet, die z.B. bei der Datenbertragung bestehen. Daraufhin wird der recht abstrakte Begriff der Angst vor Anonymittsverlust der Nutzer in sieben greifbare Kategorien, wie etwa der Angst vor finanziellen Verlusten (z.B. durch Missbrauch von Kreditkartendaten)oder Angst vor Unannehmlichkeiten (z.B. durch sog. spamming) unterteilt. Diese Kategorien stellen die subjektiven ngste der Internetnutzer dar, die auch unabhngig von objektiven Risiken bestehen knnen. Danach werden die verschiedenen Reaktionsmglichkeiten der Internetnutzer vorgestellt: Nutzer knnen z.B. eigene Manahmen zur Absicherung ergreifen, wie etwa den Einsatz eines Verschlsselungssystems; schlimmstenfalls knnen Nutzer aber auch auf unsichere Dienste verzichten. Der zweite Teil fasst die Ergebnisse anderer ausgewhlter empirischer Untersuchungen zusammen und klrt ihre Relevanz. In dem empirischen Teil der Arbeit werden neben soziodemographischen Fakten und allgemeinen Daten der Internetnutzung zunchst Vorhandensein und Ausprgung der mglichen ngste und Verhaltensweisen berprft. Mittels mehrerer statistischer Methoden wie Faktorenanalyse und Kausalanalyse werden daraufhin empirisch nachweisbare Zusammenhnge ermittelt. Aus dem Wissen, mit welchen Mitteln Internetnutzer auf bestimmte ngste […]




