Description
Inhaltsangabe:Einleitung: Unternehmenszusammenschlsse, Lohnkrzungen, Stellenabbau und Personalumstrukturierungen im Zuge von Globalisierung und Rationalisierung, erschttern den Glauben der Mitarbeiter an das eigene Unternehmen. Loyalittsverlust und sinkende Arbeitsmotivation sind die Folge.Insbesondere in Dienstleistungsunternehmen spielt das Auftreten und Verhalten der Mitarbeiter fr die konsumentenseitige Wahrnehmung des Leistungsangebotes eine bedeutende Rolle. Es dient, neben der Markierung, unternehmensexternen Anspruchsgruppen als Ersatz fr die ex-ante Einschtzung der Dienstleistungsqualitt. Fr den Aufbau und Erhalt einer starken Dienstleistungsmarke muss das Markenmanagement noch vor dem Absatzmarkt auf die Mitarbeiter ausgerichtet werden. Mittels deren gezielter Vorbereitung auf die eigene Rolle bei der Markenbildung kann ber ein, an jedem Kunden – Mitarbeiter – Kontaktpunkt konsistent vermitteltes, Markenbild sowie die adquate Dienstleistungsqualitt ein entscheidender Vorteil gegenber dem Wettbewerb geschaffen werden. Obgleich viele Unternehmen die Bedeutung der internen Markenfhrung anerkennen, wird diese in der Unternehmenspraxis hufig nur oberflchlich realisiert. Laut BBDO (2005) bekrftigten 75-90% der zur internen Markenbildung befragten Unternehmen deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Das Markenmanagement dieser Unternehmen beschrnkt sich dennoch berwiegend auf die externe Markenkommunikation. Ferner werden Mitarbeiter oft mit Imagewerbung zur Marke berhuft, in der Erwartung, dass das darin beschriebene Verhalten dank nachfolgender Richtlinien problemlos umgesetzt wird. Doch gerade wenn es darauf ankommt Dienstleistungsmarken neu zu positionieren, bedarf dies der Untersttzung durch die Unternehmensfhrung. Deren Aufmerksamkeit ist es, die einerseits alle Unternehmensbereiche in den Markenbildungsprozess involviert, und andererseits Mitarbeiter smtlicher Unternehmensebenen fr das Markenprojekt interessiert. Eine Studie der Henrion, Ludlow, Schmidt Identity Consultants deckt auf, dass die strategische Markenausrichtung noch immer vorwiegend Chefsache ist, und sowohl die absatzmarktgerichteten Funktionsbereiche Produktmanagement (13%) und Vertrieb (13%) als auch der mitarbeitergerichtete Bereich Human Resources (8%) entsprechend gering in die konkrete Entwicklung der Markenstrategie involviert werden. Daher kann ganzheitliche Markenfhrung oft nur an der mangelhaften Abstimmung zwischen den […]




