Description
1 Problemevaluation Informationen sind fr das berleben einer Spezies ein lebensnotwendi ger Faktor. Ohne Informationen ber Nahrungsvorkommen, Gefahren quellen und Fortpflanzungspartner kann kein Lebewesen existieren. Der zielgerichtete Umgang mit Informationen ist daher auch wichtiges Kennzeichen des Menschen. Dabei sind die wesentlichen Determinanten seines informationsverarbeitenden Systems, sozusagen die “Hardware”, genetisch festgelegt. Darber hinaus ist seine Fhigkeit, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, limitiert. Aufgrund der nur sehr lang samen Evolution genetisch vorprogrammierter Strukturen, kann daher der Schlu gezogen werden, da sich diese Kapazittsbeschrnkungen in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten nicht sprunghaft erhhen konnten. Die Verarbeitungsmglichkeiten des heutigen Menschen ent sprechen daher weitestgehend denen der Menschen frherer Genera tionen. Betrachtet man jedoch die heutige Lebensumwelt der Bewohner moder ner Industriestaaten, finden sich kaum noch Parallelen zu den Lebens welten frherer Epochen. Ausgelst durch Faktoren wie Wissenszu wachs, technischen Fortschritt und rapides Bevlkerungswachstum und begleitet und kommentiert durch die scheinbar allgegenwrtigen Mas senmedien, haben Informationen heute einen gnzlich anderen Stellen wert als zu frheren Zeiten. I Einleitung.- 1 Problemevaluation.- 2 Logischer Aufbau der Arbeit.- 3 Wissenschaftstheoretische Einordnung der Arbeit.- II Theoretischer Teil.- 1 Informationsbegriff und Informationsverarbeitung.- 1.1 Begriffsbestimmung: Information.- 1.2 Der Mensch als informationsverarbeitendes System.- 1.2.1 Der Ablauf der Informationsverarbeitung.- 1.2.1.1 Informationswahrnehmung.- 1.2.1.2 Informationsverarbeitung.- 1.2.1.3 Informationsspeicherung.- 1.2.2 Kapazittsbegrenzungen des informationsverarbeitenden Systems.- 2 Das Informationsangebot.- 2.1 Entwicklung der allgemeinen Rahmenbedingungen des Informationsangebotes.- 2.1.1 Vernderungen der Umweltinformationen durch Bevlkerungszuwachs und Urbanisierung.- 2.1.2 Allgemeiner Erkenntniszuwachs.- 2.1.3 Entwicklung der Medien.- 2.1.4 Zeitliche Verkrzung und Erweiterung des Informationsflusses.- 2.2 Auswirkungen auf das Informationsangebot in speziellen Lebensbereichen.- 2.2.1 Arbeitswelt.- 2.2.2 Freizeit.- 2.2.3 Das Individuum in der Rolle des Konsumenten.- 2.2.3.1 Vernderung der Einkaufssttten.- a Ladenvergrerung.- b Erweiterung des Sortimentes.- c Ladengestaltung.- 2.2.3.2 Vernderungen der Produkte.- a Produktdesign.- b Packungsdesign.- c Produkthandhabung.- d Produktinformationen.- 2.2.3.3 Vernderungen der Kommunikationspolitik.- a Quantitative Entwicklung der Kommunikation.- b Persnliches Verkaufsgesprch und Direkt-Verkauf.- 3 Informationsberangebot und Informationsberlastung.- 3.1 Begriffsklrung.- 3.2 Messung von Informationsberangebot und Informationsberlastung.- 3.3 Informationsberlastung und Stre.- 3.4 Das Individuum zwischen Informationsbedarf und Informationsberlastung.- 4 Strategien des Individuums zur Informations-Bewltigung.- 4.1 Informationsreduktion.- 4.1.1 Selektion.- 4.1.2 Lernen und Vergessen.- 4.2 Informationsordnung.- 4.2.1 Informationsbndelung.- 4.2.1.1 Chunking.- 4.2.1.2 Wahrnehmung visueller Muster.- 4.2.1.3 Kategorisierung.- 4.2.1.4 Schemata.- 4.2.2 Informationsstrukturierung.- 4.2.2.1 Annahme von Kausalitt und Linearitt.- 4.2.2.2 Suche nach Regel- und Gesetzmigkeiten.- 4.3 Subjektive Entlastungsstrategien.- 4.3.1 Einschrnkung der kognitiven Informationsverarbeitung.- 4.3.1.1 Fremdbestimmung.- 4.3.1.2 Informationsverarbeitung mit verminderter kognitiver Kontrolle.- 4.3.1.3 Automatische Informationsverarbeitung.- 4.3.2 Problemvereinfachung.- 4.3.2.1 Aufschieben der Informationsverarbeitung.- 4.3.2.2 Senkung des Anspruchsniveaus.- 4.3.2.3 Abstraktion.- 4.4 Kombinierte Strategien.- 4.4.1 Verwenden von Stereotypen und Vorurteilen.- 4.4.2 Vereinfachte Urteilsheuristiken.- 4.4.3 Modelle.- 4.5 Modellimplizite Anforderungen an die Informations-Gestaltung.- 5 Vorschlge zur ganzheitlichen Optimierung des Informationsdesigns.- 5.1 Informations-Elemente.- 5.1.1 Texte und Textverstndlichkeit.- 5.1.1.1 Messung und Auswirkungen von Textverstndlichkeit.- 5.1.1.2 Einsatzmglichkeiten und -grenzen von verbesserter Textverstndlichkeit.- 5.1.2 Bildliche Darstellungen und Zeichen.- 5.1.2.1 Definition und Funktion bildlicher Darstellungen und Zeichen.- 5.1.2.2 Einsatzmglichkeiten und -grenzen von bildlichen Darstellungen.- 5.1.2.3 Einsatzmglichkeiten und -grenzen von bildhaften Zeichen.- 5.2 Informations-Inhalte.- 5.2.1 Attrappen und Schlsselreize.- 5.2.1.1 Begriffsdefinition und Funktionen.- 5.2.1.2 Einsatzmglichkeiten und -grenzen von Attrappen und Schlsselreizen.- 5.2.2 Verwendung von Experten und Vorbildern.- 5.2.2.1 Einsatzmglichkeiten und Beispiele.- 5.2.2.2 Einsatzgrenzen von Experten und Vorbildern.- 5.2.3 Anpassung an Schemata.- 5.2.3.1 Einsatzmglichkeiten und Beispiele.- 5.2.3.2 Einsatzgrenzen von Schemata.- 5.2.4 Emotionalisierende Darstellungen und Beschreibungen.- 5.2.4.1 Definition und Klassifikation.- 5.2.4.2 Verwendung emotionalisierender Bilddarstellungen.- 5.2.4.3 Verwendung emotionalisierender Texte.- 5.2.4.4 Einsatzmglichkeiten und -grenzen von emotionalisierenden Stimuli.- 5.3 Informations-Layout.- 5.3.1 Erzielen von Prgnanz.- 5.3.1.1 Prinzipien und Auswirkungen.- 5.3.1.2 Prgnanz im Bereich von Texten.- 5.3.1.3 Prgnanz im Bereich von bildlichen Darstellungen und Zeichen.- 5.3.2 Farbliche Gestaltung.- 5.3.2.1 Mglichkeiten und Funktionen farblicher Gestaltung.- 5.3.2.2 Die farbliche Gestaltung von Texten.- 5.3.2.3 Die farbliche Gestaltung von bildlichen Darstellungen und Zeichen.- 5.3.3 Informations-Anordnung.- 5.3.3.1 Informations-Anordnung bei einseitigen Vorlagen.- a Der Blickverlauf und Anpassungsmglichkeiten bei Texten.- b Der Blickverlauf und Anpassungsmglichkeiten bei bildlichen Darstellungen und Zeichen.- c Der Blickverlauf und Anpassungsmglichkeiten bei kombinierten Darstellungen.- 5.3.3.2 Informations-Anordnung bei mehrseitigen Vorlagen.- III Empirischer Teil.- 1 Untersuchungsziel und Untersuchungsdesign.- 2 Methodik der Untersuchung.- 2.1 Ableitung der Hypothesen.- 2.2 Operationalisierung der Variablen.- a Unabhngige und abhngige Variable.- b Diskussion der mglichen Strvariablen.- 2.3 Protokoll- bzw. Fragebogenkonzeption und Meniveau.- 2.4 Materialauswahl.- a Auswahl des Modells.- b Auswahl und Konzeption der Anleitungsvarianten.- 2.5 Auswahl der Versuchsteilnehmer.- 3 Ablauf der Untersuchung.- 4 Pretest.- 5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse.- 5.1 Auswertung der Versuchsprotokolle.- 5.2 Auswertung der Fragebgen.- 5.3 Analyse der Untersuchungsergebnisse.- 5.3.1 Auswirkungen des Informationsdesigns auf die zum Zusammenbau ntige Zeit.- 5.3.2 Auswirkungen des Informationsdesigns auf die nderungen whrend des Zusammenbaus.- 5.3.3 Auswirkungen des Informationsdesigns auf die Fehler beim Zusammenbau.- 5.3.4 Auswirkungen des Informationsdesigns auf die Beurteilung der Anleitung.- a Bewertung von Gliederung-bersichtlichkeit.- b Bewertung von Konkretheit-Eindeutigkeit.- c Bewertung von Krze-Prgnanz.- d Bewertung von Einfachheit-Verstndlichkeit.- e Gesamtbewertung der Anleitung.- 5.3.5 Spezielle Angaben und Bewertungen.- a Text-Bild-Nutzung beim Zusammenbau.- b Beurteilung des Text-Bild-Verhltnisses.- c Textnderungen.- d Bildnderungen.- 5.3.6 Beziehungen der abhngigen Variablen untereinander.- 5.3.7 Mehrfaktorielle Analysen.- 5.4 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse.- 5.5 Hypothesenprfung.- 6 Reliabilitt und Validitt der Untersuchung.- 6.1 Reliabilitt.- 6.2 Validitt.- 6.2.1 Validitt der Meverfahren.- 6.2.2 Validitt der Untersuchungsergebnisse.- 6.3 Nachuntersuchung zur kologischen Validitt.- 6.4 Nachuntersuchung zur subjektiven Prferenz.- 7 Empfehlungen fr die Anleitungs-Gestaltung.- Berechnung der Textverstndlichkeit.- Dokumentation von Untersuchungsmaterial.




