Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL – Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Brand Academy Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere heutige Wirtschaft ist geprgt von einem extrem hohen Wettbewerb in fast allen Branchen. Die Wettwerber kannibalisieren sich regelrecht unterei-nander durch Preisdumping, hufigere Innovationen in krzeren Zeitspannen und durch immer hnlicheren Produkten. Der Kunde geht dabei regelrecht unter, in einer Flut von Preisoffensiven, Produktneuheiten und einem berst-tigtem Markt. Fr ihn wird es immer schwieriger Marken und deren Produkte voneinander zu unterscheiden. Im Zweifel greift er daher tendenziell eher zum gnstigeren Produkt, da er mittlerweile von einer annhrend gleichen Qualitt zwischen den unterschiedlichen Produkten von verschiedenen Herstellern ausgehen kann. Es ist eine sinkende Markenloyalitt zu beobachten, was fr die Unternehmen bedeutet, dass sie immer grere Teile ihre Stammkund-schaft verlieren. Besonders gravierend hat sich diese Entwicklung in der Au-tomobilbranche gezeigt, wo sich Kunden immer hufiger fr Autos mit dem besten Preis-/Leistungsverhltnis entscheiden und die Kraft der Marken immer seltener zum Tragen kommt. Gerade in diesen Zeiten ist es entscheidend, dass groe Automobilhersteller einen eindeutigen Mehrwert fr ihre Kunden schaffen, um weiterhin gekauft zu werden. Dies ist in Zeiten der immer hnlicher werdenden Produkte fast nur noch durch neuartige Innovationen oder durch die Kraft der eigenen Marke zu schaffen. Da es in der Regel einfacher ist, eine starke Marke eines Unterneh-mens aufzubauen, als in immer krzeren Abstnden immer innovativere Pro-dukteinfhrungen (Konkurrenzdruck) vorzustellen, wird die Marke als eines der wichtigsten Differenzierungsmerkmale gesehen. Der Kunde kann die Identitt der Marke nur erfahren, wenn er im direkten Kontakt zu ihr steht. Es ist darberhinaus ebenso wichtig fr Unternehmen, eine wertorientierte Markenfhrung auch gegenber den Mitarbeiter zu fhren, welche nicht im direkten Kundenkontakt stehen. Dieser sensible und doch hochkomplexe Prozess des sogenannten Internal-Brandings , soll anhand des Beispiels von Mercedes-Benz dem Leser nher gebracht werden. Fr diese Zwecke soll ein Behavioral-Branding-Konzept vorgestellt werden, um auch einen berblick ber die Anwendung/Resultat des Internal Brandings zu erhalten. Allgemein versteht man unter Behavioral-Branding-Konzept “einen grundlegenden Leitplan fr das gesamte Unterneh-men, der dazu dient, alle Behavioral-Branding-Manahmen zu koordinieren und ber alle hierarchischen Stufen hinweg durchzusetzen”




