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Guerilla-Marketing im Kulturbetrieb? Neue Marketinganstze am Beispiel des EthnoFilmfestes Berlin

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Guerilla-Marketing im Kulturbetrieb? Neue Marketinganstze am Beispiel des EthnoFilmfestes Berlin, , 9783838695600

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Inhaltsangabe:Einleitung: Marketing fr Kunst und Kultur entstand aus klassischem Wirtschaftsmarketing fr Konsumgter und Dienstleistungen. Jedoch bentigt der Kultursektor sein ganz eigenstndiges Marketing, auf dessen Besonderheiten im Folgenden eingegangen werden soll. Whrend bei wirtschaftlichen Unternehmen die Zielsetzungen primr auf finanziellen Gewinn ausgerichtet sind, verfolgen ffentliche Kulturunternehmen vor allem die Durchsetzung des knstlerischen und kulturellen Anspruchs. Eine Besonderheit im Kultur-Marketing ist der Umgang mit der kulturellen Dienstleistung. Eine Theaterauffhrung oder eine Ausstellung ist ein vergngliches Kultur- bzw. Kunstprodukt, dessen Anspruch Unterhaltung oder ein Bildungsauftrag sein kann je nach dem, welchem Mission Statement sich die jeweilige Institution verpflichtet hat. Ein Kulturprodukt kann als materielles Gut oder als immaterielle Dienstleistung konsumiert werden. Von materiellem Gut spricht man bei einer Fotografie, einer Schallplatte oder einem Buch, whrend die kulturelle Dienstleistung eine Ausstellung, eine Theaterinszenierung oder ein Konzert meint. Das Kulturprodukt im ffentlichen Betrieb ist Ausdruck des Knstlers und passt sich nicht dem Markt an. Der Kulturvermittler soll das Publikum an das Kulturprodukt heranfhren und nicht umgekehrt. Dieses Heranfhren kann durch eine geschickte Kommunikationspolitik erreicht werden, womit verdeutlicht wird, warum der Kommunikationspolitik im Kulturmarketing eine sehr hohe Gewichtung zugesprochen wird. Dies ist ein entscheidender Unterschied von Kultur-Marketing gegenber kommerziellem Wirtschaftsmarketing. Kreative Manahmen entstehen oftmals aus Notsituationen, in denen gewohnte Lsungsanstze nicht ausreichend fruchten. Beschrnkte Mittel und Mglichkeiten bedeuten vermeintliche Schwche eines Gegners, jedoch nicht zwangslufig seine Unterlegenheit der Kampf zwischen David und Goliath ist eines der historisch relevantesten Beispiele. Die Schlagworte Kreativitt, Notsituation und Schwche finden sich sinngem im Kulturbetrieb wieder: fehlende Besucher und knappes Budget sind vor allem in ffentlichen Kultureinrichtungen als Notlage definierbar. Finanziell belastete Kultureinrichtungen stehen im allgemeinen, wachsenden Wettbewerb oftmals schwach da. Kreative Ideen im Kultur-Marketing knnten in diesem Zusammenhang ein hilfreicher Lsungsansatz sein. Trotz einer erkennbar steigenden Anwendungstendenz von Kultur-Marketing klagt der […]

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