Description
Inhaltsangabe:Problemstellung: Direktmarketing hat in den letzten Jahrzehnten eine auffallende Entwicklung mit beachtlichen Zuwachsraten erlebt. Immer mehr Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben es in ihr Marketing bernommen und damit erreicht, da gerade in Deutschland neben den USA das Direktmarketing besonders weit entwickelt ist. Statistisch gesehen bekommt jeder Deutsche im Jahr 68 Mailings. Dies ist allerdings im internationalen Vergleich eine relativ geringe und wahrscheinlich noch steigerbare Anzahl, wenn man den mehr als fnf Mal so hohen US-amerikanischen Vergleichswert von 350 betrachtet. Um so mehr erstaunt es, da der in Deutschland durch Direktwerbung generierte Mail-Order-Umsatz mit pro Kopf und Jahr 528 US-Dollar der hchste Wert weltweit ist. Im Vergleich dazu liegen die USA mit 379 US-Dollar nur auf dem zweiten Platz. Neben den klassischen Verwendern von Direktwerbung gesellen sich mehr und mehr andere Branchen hinzu seit einiger Zeit auch die Versicherungsbranche. Der Versicherungsauendienst sieht das Direktmarketing mitunter sogar als Bedrohung seines Aufgabenbereichs an. Hufig verliert er sukzessive an Kontrolle ber sein Verkaufsgebiet, wenn kleinere Kunden und Interessenten nur noch per Post oder Telefon bedient werden. In Zeiten von stndig steigendem Kosten -und Ertragsdruck und der Forderung nach immer effizienterer Nutzung der zur Verfgung stehenden Arbeitszeit, kommt dem Direktmarketing eine wachsende Bedeutung bei der Untersttzung der vertrieblichen Ttigkeiten des Auendienstes zu. Dem Mailing kommt in Deutschland von allen Werbemitteln mit etwa einem Drittel aller Direktwerbeaufwendungen die grte Bedeutung zu. Dieses Instrument bewltigt nahezu jede Informationsmenge. Die Bandbreite reicht dabei vom 20g-Werbebrief bis zum 1kg-Katalog. Mithilfe des Mailing werden Ersatz-Verkaufsgesprche gefhrt: Die Versandhlle erfllt dabei als sogenannter Trffner die Funktion, Interesse zu wecken, der Brief bernimmt die Kontaktphase, Prospekt, Katalog oder Beilagen wie Flyer stehen fr das Fachgesprch und die Reaktionsmittel wie Antwortkarte oder Bestellschein bilden die Abschluphase. Ein Mailing verknpft somit kommunikative und verkaufspsychologische Elemente mit den Besonderheiten des schriftlichen Verkaufens und mu dabei noch die Wahrnehmung des Lesers bercksichtigen. Meine ersten beruflichen Berhrungspunkte mit dem Direktmarketing habe ich im Jahr 2000 bei der Provinzial Nord […]




