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Inhaltsangabe:Einleitung: Wenn ein junger Mann ein Mdchen kennen lernt und ihr sagt, was fr ein groartiger Kerl er ist, dann ist das Reklame. Wenn er ihr stattdessen sagt, wie reizend sie aussieht, dann ist das Werbung. Aber wenn sich das Mdchen fr ihn entscheidet, weil sie von anderen gehrt hat, was fr ein feiner Kerl er ist, dann ist das ffentlichkeitsarbeit. Mit diesen Stzen umschrieb jngst ein PR-Manager eines groen amerikanischen Computerherstellers zu Beginn seines Vortrages scherzhaft den Begriff der ffentlichkeitsarbeit. Diese Interpretation von ffentlichkeitsarbeit reiht sich nahtlos in eine Vielzahl von Umschreibung versuchen ein. BRGER berichtet von einem Amerikaner, der zum Begriff ffentlichkeitsarbeit in den letzten Jahren ber 900 verschiedene Definitionen gesammelt hat. Aus dieser Vielzahl lsst sich nach OECKL eine vereinfachte Begriffsbestimmung mit normativem Gehalt herauskristallisieren, die ffentlichkeitsarbeit als Information plus Anpassung plus Integration definiert. In dieser Arbeit wird, aufbauend auf dieser Begriffsbestimmung, unter ffentlichkeitsarbeit detailliert verstanden: Das geplante und dauernde Bemhen, gegenseitiges Verstndnis und Vertrauen sowie gegenseitige Kommunikation, Akzeptanz und Kooperation zwischen dem Verband und der ffentlichkeit aufzubauen und zu pflegen. Basierend auf dieser Definition ergibt sich fr die idealtypische ffentlichkeitsarbeit im Sportverband: – die ffentlichkeitsarbeit nach innen, um interne Kommunikationskanle zwischen der Verbandsfhrung und den Mitgliedern herzustellen, – die ffentlichkeitsarbeit nach auen, um den Informationsmarkt, verstanden als die Summe aller ffentlich zugnglichen Medien und der in ihnen kanalisierten Informationsstrme, mit Informationen zu versorgen, und sich gegenber anderen Verbnden, Institutionen und Gruppen der pluralistischen Gesellschaft im Sinne der eigenen Interessensvertretung und -durchsetzung zu prsentieren und zu etablieren. Will ein Sportverband eine solche ffentlichkeitsarbeit effektiv betreiben, bedarf es vielschichtiger und verschiedenster Mittel. SCHNEIDER nennt in diesem Zusammenhang als ideales Instrument fr die interne ffentlichkeitsarbeit die Verbandszeitschrift, da der Rezipientenkreis sehr homogen strukturiert ist. Die Verbandszeitschrift ist, wenngleich zu einem geringen Anteil, auch ein Mittel der externen ffentlichkeitsarbeit. Dieses Medium grenzt den jeweiligen Verband gegenber […]




