Description
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Fachhochschule Regensburg, 54 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Grenzberschreitende Werbung ist in der komplexen Wirklichkeit heutiger internationaler Marktgegebenheiten selbstverstndlich. Als nach wie vor eines der effektivsten und streuungsfhigsten Kommunikationsinstrumente ist die Fernsehwerbung auch hinsichtlich supranationaler Anwendung uerst attraktiv. Firmen, die ihr Produkt in anderen Lndern bewerben wollen und zu diesem Zwecke Werbespots in denselben senden, mssen sich Gedanken ber die jeweils gltigen Vorschriften machen. Das Werberecht ist zwar vorwiegend nationales Recht in Form von verschiedenen Gesetzen, Vertrgen und Regeln, die Europische Union (EU) bemht sich jedoch, hierzu einen einheitlichen Rahmen zu schaffen um die internationale Werbe-Rechtslage zu vereinfachen. Die Richtlinie “Fernsehen ohne Grenzen” bildet dabei die momentan wichtigste Bestimmung, welche mit dem Vorschlag der EU Kommissarin fr Informationsgesellschaft und Medien Viviane Reding in Form einer nderung der genannten Richtlinie bis 2009 ein neues Gesicht annehmen soll. Hierbei sind einige Liberalisierungen im Bereich der Werbung geplant, die es Anbietern von Werbezeiten erleichtern sollen, ihr Angebot zu vermarkten und somit deren Finanzierungsmglichkeiten zu verbessern. Auerdem ist es geplant, die Richtlinie auf neue Begrifflichkeiten zu erweitern und sie somit von der reinen Fernsehrichtlinie zur Richtlinie fr audiovisuelle Medien zu transformieren. Dieser Schritt wird von der EU als notwendig angesehen, um den technischen Entwicklungen auf diesem Sektor gerecht zu werden. Es soll mehr Rechtssicherheit fr neue audiovisuelle Verbreitungsformen erreicht werden, sowie eine allgemein gerechtfertigte rechtliche Gleichbehandlung der einzelnen Medien, woraus letztendlich das Resultat einer Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen erwartet wird. Dies ist nicht zuletzt wegen dem nach wie vor groen Vorsprung deramerikanischen audiovisuellen Industrie vor den europischen Produktionen trotz deren geringerer Anzahl erforderlich. In dieser Arbeit sollen grundstzliche Fragen zum Thema Werbung in audiovisuellen Medien, dem Einfluss der EU auf werberechtliche Fragen, sowie die wichtigsten nderungen der neuen Richtlinie mit anschlieender kritischer Betrachtung behandelt werden. Hierzu wird zunchst auf aktuelle Begriffsdefinitionen und Fakten der audiovisuellen Medienwelt eingegangen, worauf eine Analyse der mglichen zuknftigen Entwicklungen fr die betroffenen Lnder, Unternehmen und Zuschauer folgt.




