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Die Insolvenz Und Optionsbasierte Reorganisationsmodelle

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Die Insolvenz Und Optionsbasierte Reorganisationsmodelle, Stb Prof Dr Peter Bareis, 9783824481286

Description

Anhand eines interdisziplinren Ansatzes zwischen Jurisprudenz und Institutionenkonomik entwickelt Tilman Engel ein Modell, das das Problem der Insolvenz erklrt und zeigt die traditionellen Lsungsmechanismen in einer rechtsvergleichenden Darstellung. Ferner stellt er die modernen Anstze optionsbasierter Reorganisationsmodelle dar und diskutiert ihre bertragbarkeit nach Deutschland. Dr. Tilman Engel promovierte bei Prof. Dr. Hermann Reichold am Lehrstuhl fr deutsches und internationales Handels- und Wirtschaftsrecht an der Katholische Universitt Eichsttt-Ingolstadt. Er ist im Sonderprfungsbereich einer Nrnberger Wirtschaftsprfungsgesellschaft ttig. 1. Interdisziplinaritt und Problemstellung.- I. Interdisziplinaritt als zwingender Aspekt bei der Gesetzesgestaltung.- 1. Die These zur Interdisziplinaritt.- 2. Offensichtliche Mngel bei der Gestaltung der Verbraucherinsolvenz.- 3. Eine Erklrung dieser Mngel mit Hilfe der konomik.- II. Interdisziplinaritt als Folge der Rechtsvergleichung.- 1. Die Gestaltung der sonstigen Regelungsbereiche u.a. mit Blick auf die USA.- 2. Die Diskussion um die “Alternativen Reorganisationsmodelle”.- 3. Die optionsbasierte Teilmenge der “Alternativen Reorganisationsmodelle”.- III. Interdisziplinaritt in Abhngigkeit der Rechtskulturen.- IV. Der Aufbau der Arbeit.- 2. Die theoretischen Grundlagen.- I. Die Vorgehensweise.- II. Wissenschaftstheorie: Karl Poppers Kritischer Rationalismus.- III. Das Wissenschaftsprogramm der konomik.- 1. Der zentrale Begriff der “Institutionen” innerhalb der modernen konomik.- 2. Die Spieltheorie als Werkzeug der konomik.- IV. Das Wissenschaftsprogramm der Rechtswissenschaften.- 1. Die Rechtswissenschaften und die Jurisprudenz.- 2. Die Frage der Auslegung als Kernproblem der Jurisprudenz.- 2.1 Die Vielfalt der Auslegungsmethoden.- 2.2 Methodenkonkurrenz, herkmmliche Lsungsversuche, Empirie.- 2.3 Die Methodenkonkurrenz und der Kritische Rationalismus.- 3. Die konomik der “Insolvenz” mit deutschem Recht.- I. Die Vorgehensweise.- II. Die rechtlichen Grundlagen.- 1. Der Ausgangspunkt der Betrachtung: 1 S. 1 InsO.- 2. Rechtliche Grundbegriffe.- 3. Die (zwangs)vollstreckungsrechtlichen Grundlagen.- III. Die konomik des bergangs vom Vollstreckungsrecht zum Insolvenzrecht.- 1. Eine Problembeschreibung aus juristischer Sicht.- 2. Die Strukturierung der Problemstellung mittels der konomik.- 3. Der “Schuldner” aus juristischer und konomischer Sicht.- 3.1 Anreizprobleme bei “korporativen Spielern”.- 3.2 Die “Drittorganschaft” als entscheidende institutionelle Lsung.- 3.3 Publikumsgesellschaften, Drittorganschaft und alternative Institutionen.- 3.4 Die Governance-Debatte und das Insolvenzverfahren.- 4. “Die Glubiger” aus juristischer und konomischer Sicht.- 4.1 Das zeitliche Auseinanderfallen von Leistung und Gegenleistung.- 4.2 Die “Reputation” als informelle institutionelle Lsung.- 4.3 Die “Kreditsicherheiten” als formelle institutionelle Lsung.- 5. Das Dilemma der ungesicherten Glubiger.- 5.1 Vorgehensweise bei der Modellbildung.- 5.2 Die Ausgangssituation: Spieler, Handlungsalternativen, Auszahlungen.- 5.3 Die Erweiterung der Ausgangsituation um “monitoring costs”.- 5.4 Das “Nash-Gleichgewicht” und das Gefangenendilemma.- 5.5 Eine wissenschaftstheoretische Zwischenbemerkung zum “Kollektiv”.- 5.6 Die berwindung der problematischen Lsung durch Kreditsicherung.- IV. Das weiterhin bestehende Dilemma der gesicherten Glubiger.- 1. Die Erweiterung der Modellsituation um das Kreditsicherungsrecht.- 2. Die spieltheoretische Lsung des Spiels: Das Koordinationsproblem.- 3. Die berwindung des Koordinationsproblems mittels “Pooling”.- 4. Die berwindung des Koordinationsproblems mittels des Insolvenzrechts.- 5. Erweiterung: Das Insolvenzrecht als Verteilungsrecht.- V. Eine institutionelle Lsung der “Insolvenz” durch das Insolvenzrecht.- 1. Der Insolvenzantrag und das Vorverfahren.- 2. Die Erffnung des Insolvenzverfahrens.- 2.1 Der Insolvenzverwalter und die Insolvenzglubiger.- 2.2 Die Insolvenzmasse, Aussonderungen und Absonderungen.- 2.3 Die Insolvenzmasse, Rckschlagsperre und Anfechtungen.- 3. Die Glubigerbefriedigung im Regelinsolvenzverfahren.- 4. Die Verteilung und die Verfahrensbeendigung.- 5. Die Glubigerbefriedigung im Insolvenzplanverfahren.- 5.1 Die relative Offenheit.- 5.2 Offenheit in Hinblick auf die Verwertungsaltemativen.- 5.3 Relativitt in Hinblick auf den Verfahrensgang.- 4. Die konomik der “Insolvenz” mit dem Recht der USA.- I. Vorgehensweise.- II. Die Institutionen des gegenwrtigen Insolvenzrechts der USA.- 1. Struktur und allgemeine Ziele.- 2. Das Sachenrecht und die Sicherungsrechte vor und in der Insolvenz.- 2.1 Das Sachenrecht (“property law”).- 2.2 Die Sicherungsrechte (“mortgage”, “security interests”).- 2.3 Das Rangprinzip auerhalb der Insolvenz.- 2.4 Das Rangprinzip innerhalb eines Insolvenzverfahrens.- 3. Das Insolvenzverfahren gem Kapitel 7 BC “Liquidation”.- 4. Das Insolvenzverfahren gem Kapitel 11 BC: “Reorganization”.- 5. Zahl der Insolvenzverfahren in den USA.- III. Alternative Institutionen zum Insolvenzrecht der USA.- 1. Ein berblick und die Vorgehensweise im Speziellen.- 2. Das auktionsbasierte Modell von Roe als Ausgangspunkt.- 2.1 Der Modellkontext.- 2.2 Das Modell.- 2.3 Wrdigung.- 3. Das Modell von Bebchuk.- 3.1 Der Modellkontext.- 3.2 Das Modell.- 3.3 Die (kritischen) Details des Modells.- 3.4 Die Modellkritik.- 4. Das Modell von Aghion, Hart, Moore.- 4.1 Der Modellkontext.- 4.2 Das Modell.- 4.3 Die (kritischen) Details des Modells.- 4.4 Wrdigung.- 5. Das Modell von Hart/La Porta Drago/Lopez-de-Silanes/Moore.- 5.1 Der Modellkontext.- 5.2 Das Modell.- 5.3 Wrdigung.- 6. Eine Alternatiwersion von Aghion/Hart/Moore.- 6.1 Der Modellkontext.- 6.2 Das Modell.- 6.3 Wrdigung.- 7. Zusammenfassung.- 5. Optionsbasierte Modelle in Deutschland.- I. Die Vorgehensweise.- II. Verschiedene Literaturmeinungen in Hinblick auf die bertragung.- III. Die hnlichkeitshypothese.- 1. Die hnlichkeit der Problemsituationen in Deutschland und den USA.- 2. Einige Erluterungen und Hervorhebungen.- 3. Der “gesicherte” Glubiger als zentraler Akteur.- 3.1 Die zwei Ansprche eines gesicherten Glubigers.- 3.2 Der Wert des Verwertungsrechts.- 3.3 Der Wert des persnlichen Anspruchs.- 3.4 Die allgemeine insolvenzrechtliche Behandlung gesicherter Glubiger.- 4. Die Zerlegung des gesicherten Glubigers im Insolvenzplanverfahren.- 4.1 Die Notwendigkeit dieser Vorgehensweise.- 4.2 Der gesicherte Glubiger im Insolvenzplan und die “Gruppenbildung”.- 4.3 Die Gruppenbildung aufgrund von “Rechtseingriffen”.- 4.4 Rechtseingriffe und “wertverfallende” Sicherheiten.- 4.5 Rechtseingriffe und “werthaltige” Sicherheiten.- 5. Die Unstimmigkeit der “hnlichkeitshypothese” – Teil I.- 6. Ursachenforschung fr die Unstimmigkeit der hnlichkeitshypothese.- 6.1 Die Originalquellen als Ausgangspunkt.- 6.2 Die zentralen Begriffe “senior creditor” bzw. “junior creditor”.- 6.3 Der Gebrauch dieser Begriffe bei Bebchuk.- 6.4 Der Gebrauch dieser Begriffe bei Aghion, Hart und Moore.- 6.5 Eine sachgerechte bersetzung der beiden zentralen Begriffe.- 7. Die Unstimmigkeit der “hnlichkeitshypothese” – Teil II.- 7.1 Die Anpassung des zugrundeliegenden Beispiels.- 7.2 Keine “bevorrechtigten” Glubiger – keine strategischen Probleme.- 8. Weitere berlegungen zur bertragbarkeit der optionsbasierten Modelle.- 8.1 Das Spannungsfeld aus gesichertem Fremdkapital und Eigenkapital.- 8.2 Finanzierungsunterschiede wegen Kreditsicherungsunterschieden.- 8.3 Financial Covenants und die Folgen fr die Finanzierung.- 8.4 Eigenkapitalfinanzierung aufgrund Unattraktivitt von Kreditsicherheiten.- 8.5 Der Zusammenhang von Finanzierung und Optionsansatz.- 6. Schlussbetrachtung.

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