Description
Der Eingriff in private Vermgensrechte ist nur dann legitimiert, wenn dem Sozialbeitrag eine teilhabquivalente Leistung gegenbersteht. Vor diesem Hintergrund untersucht der Autor theoretisch, welche Auswirkungen das Absinken der GRV-Leistungen unterhalb des soziokulturellen Existenzminimums auf das individuelle Arbeitsangebots- und Sparverhalten hat. Er liefert in einem verhaltenskonomisch unterftterten Mikrosimulationsmodell der Alterssicherung in Deutschland wichtige empirische Erkenntnisse zur zuknftigen Verbreitung von Altersarmut im Haushaltskontext und evaluiert auf dieser Basis einige Reformoptionen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich an individuellen Rentenzahlbetrgen orientierende sozialpolitische Debatten fehlgeleitet sind und sie zuknftig die Haushaltsebene betrachten mssen. Sebastian Finkler studierte Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Sozialpolitik und Steuerrecht an der Albert-Ludwigs-Universitt Freiburg. Nach dem Abschluss seines Studiums mit Prdikat arbeitete er am Zentrum fr Sozialpolitik (ZeS) der Universitt Bremen.




