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Aussagewert der Principal-Agent-Theorie fr die Beschreibung, Erklrung und Steuerung von Kundenbeziehungen

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL – Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,9, Handelshochschule Leipzig gGmbH, Veranstaltung: Seminar Marketing Management, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die transaktionsorientierte Marketingtheorie bestimmte mehr als 40 Jahre lang das Denken und Handeln von Marketingwissenschaftlern und Marketingpraktikern. Das Konzept des Marketingmix und der vier Instrumentalbereiche Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik beherrscht seit den 60er Jahren die Lehrbcher des Marketings. Die Kundenakquisition als Kernaufgabe im Marketing stand im Mittelpunkt der meisten Bemhungen. Bereits in den frhen 80ern ergab sich jedoch aufgrund der Vernderung des Kundenverhaltens die Notwendigkeit, sich aus Unternehmenssicht auf bestehende Kundenbeziehungen zu konzentrieren, und den Fokus auf ein beziehungsorientiertes Marketing zu legen. Auch im Rahmen der konomischen Betrachtung des Marketings, die lange Zeit vom neoklassischen Denken geprgt wurde, erfolgte in den letzten Jahrzehnten ein Paradigmenwechsel. Die klassische mikrokonomische Theorie, die einen vollkommenen Markt unterstellt, konnte hinsichtlich ihres Erklrungswertes fr die Analyse betriebswirtschaftlicher Fragestellungen nur einen geringen Beitrag leisten. Vor allem die Vernachlssigung realistischer, handlungsbestimmender Aspekte wie des Phnomens der unvollstndigen Informationen, der Unsicherheit sowie gewisser verhaltensrelevanter Determinanten und der Existenz von Transaktionskosten fhrten zu Erklrungsdefiziten. Die Unzulnglichkeit des neoklassischen Ansatzes auch bezglich der Annahme, isolierte Einzeltransaktionen seien alleinige Institutionen zur Lsung der Allokationsprobleme, machte eine geeignete Modifikation der Modelle fr die Analyse realistischer Ablufe auf industriellen Mrkten notwendig. Daher wurde im Rahmen der Neuen Institutionenkonomik, eine realittsnhere Beschreibung fr den Ablauf von Transaktionen angestrebt. Dabei wird untersucht, welche alternativen Institutionen bei der Koordination von Austauschprozessen am effizientesten sind. Als Teilgebiet der Institutionenkonomik fungiert unter anderem die Principal-Agent-Theorie. Der Aussagewert dieser fr die Steuerung von Kundenbeziehungen soll mit dieser Arbeit beschrieben und erklrt werden.

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