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Arbeitsmarkt Und Wettbewerb: — Der Schutz Von Vertrags- Und Wettbewerbsfreiheit Im Arbeitsrecht —

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Arbeitsmarkt Und Wettbewerb: — Der Schutz Von Vertrags- Und Wettbewerbsfreiheit Im Arbeitsrecht –, Thomas Bausch, 9783642802539

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Die nachhaltige Sockelarbeitslosigkeit, die auch in Zeiten konjunktureller Belebung nicht zurckgeht, hat seit Mitte der 80er Jahre eine Diskussion um die richtige Ordnung des Arbeitsmarktes ausgelst, die vor allem die Macht des “Tarifkartells” angreift. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbnde gelten als Arbeitsplatzvernichter. Die Kritik fordert “Mehr Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt”, orientiert am wirtschaftspolitischen Leitbild des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschrnkungen, und will die Tarifmacht beschneiden. Dem Verfasser gelingt es, aus der Systementscheidung fr die Privatautonomie und ihrem grundlegenden Zusammenhang von Vertrag und Wettbewerb ein umfassendes und stimmiges Konzept zu entwickeln. Prsentiert werden zudem eine Vielzahl von Lsungsvorschlgen fr aktuelle arbeitsrechtliche Probleme. Allgemeiner Teil.- 1 Arbeitsmarktkritik und die Frage nach der Arbeitsmarktordnung.- A. Arbeitsverfassung in der Kritik.- I. Kritikpunkte.- 1. Ordnungspolitische Anomalie.- 2. Marktergebnis: Arbeitslosigkeit.- 3. Marktstruktur: Vermachtung und Erstarrung.- II. Die Vorschlge.- 1. Abbau der zwingenden Wirkung von Tarifvertrgen.- a) Notfall 1: Arbeitslosigkeit von Arbeitnehmern.- b) Notfall 2: Krise des Unternehmens.- 2. Kartellrechtliche Begrenzung von Tarifvertrgen.- 3. Haftung fr Arbeitslosigkeit.- 4. Abbau staatlicher Regulierungen.- 5. “Mehr Unternehmerfreiheit”.- 6. Appelle an die Tarifvernunft.- B. Wettbewerb und Markt als unbestimmte Begriffe.- I. Wettbewerbsbegriff.- II. Wettbewerbsfunktionen.- III. Wettbewerbsverzerrung und -verflschung.- IV. Wettbewerb und Preistheorie.- V. Markt.- C. Der Arbeitsmarkt und seine Besonderheiten.- I. Arbeitsmarkt als Teilmarkt.- II. Arbeit als tauschbare Leistung.- III. Arbeitsmarktversagen.- 1. konomische “Besonderheiten”?.- 2. Schutzkonzept des Arbeitsrechts.- IV. Gegenmachtprinzip statt Wettbewerbsprinzip.- V. Gleichwohl: tatschlicher Wettbewerb.- 1. Auf Individualebene.- 2. Auf kollektiver Ebene.- a) Gewerkschaften.- b) Arbeitgeberverbnde.- D. Arbeitsmarktordnung.- I. Unabweisbare Notwendigkeit einer Ordnung.- II. 152, 153 GewO (1869).- III. Arbeits- und Wirtschaftsverfassung.- 1. Ausgangspunkt: freiheitliche Marktordnung.- 2. Insbesondere: freiheitlicher Arbeitsmarkt.- 3. Staatsvertrag zur Whrungs-, Wirtschafts- und Sozialunion.- 4. Arbeitsmarktprinzipien?.- a) Schutzprinzip.- b) Ordnungsprinzip.- c) Leistungsprinzip.- d) Gleicher Lohn fr gleiche Arbeit?.- e) Ansatz einer Wettbewerbsordnung?.- 5. EGV.- IV. Kompetenz fr eine solche Ordnung.- 1. Europische Union.- a) Keine originre Arbeitsmarktkompetenz.- b) Grenzberschreitende Arbeitsmarktvorgnge.- 2. Bund und Lnder.- 3. Richterrecht.- a) Regelungskompetenz (Wesentlichkeitstheorie).- b) BAG oder BGH?.- Zusammenfassung.- 2 Arbeitsmarkt und Gtermarkt.- A. Arbeitsbedingungen als Wettbewerbsfaktor.- I. Tarifbedingungen.- II. Arbeitskampffolgen.- 1. Unmittelbare Gtermarktfolgen bei kampfbetroffenen Unternehmen.- 2. Mittelbare Gtermarktfolgen bei Drittunternehmen.- 3. Rckschlag auf den Arbeitsmarkt.- III. Staatliches Arbeitsrecht.- 1. Branchenbezogenes Arbeitsschutzrecht.- 2. Mitbestimmung im Montanbereich.- 3. Wettbewerbsvorteile fr tarifgebundene Unternehmen.- IV. Arbeitsbedingungen und Unternehmensbelastbarkeit.- 1. Keine Wettbewerbsneutralitt gleicher Arbeitsrechtslasten.- 2. Arbeitsrechtsprivilegien fr kleine Unternehmen.- a) Staatliche Arbeitsbedingungen.- b) Durch Tarifvertrge.- c) Rechtfertigung dieser Vorteile.- V. Insbesondere: die Standortdebatte.- 1. Standort Deutschland.- 2. Standortwettbewerb im EGV.- 3. Sozialdumping und Welthandel.- B. Abwehr arbeitsmarktbedingter Wettbewerbsnachteile.- I. Gtermarktbezogene Allgemeinverbindlicherklrung?.- II. “Lohndumping”.- 1. Arbeitnehmerleihe, Fremdvergabe und Ausgliederung.- 2. Staatliche Gegenmanahmen.- a) Vorschlag 1: Allgemeines Lohndumpinggesetz.- b) Vorschlag 2: EU-Entsenderichtlinie.- c) Sonderschutz der Bauwirtschaft.- aa) Beschrnkung der Arbeitnehmerberlassung.- bb) Erstreckung deutscher Arbeitsbedingungen.- d) Bewertung.- 3. Sonderfall: “Lohndumping” in Artt. 67, 68 MUV.- a) Unterbindung von “Lohndumping” nach Art. 68 MUV.- b) Beihilfe nach Art. 67 MUV.- 4. Anti-“Lohndumping”-TarifVertrge.- III. Betriebszeitregelungen im Dienst des Arbeitszeitschutzes.- 1. Ladenschlu.- 2. Nachtbackverbot.- 3. Lenk- und Ruhezeiten im Straenverkehr.- 4. Bewertung.- IV. Arbeitsrechtsbruch als Wettbewerbsvorteil.- C. Indienstnahme des Gtermarkts.- I. Gewerkschaftsinteresse an Gtermarktkartellierung.- II. Gtermarktregulierung zur Steigerung der Arbeitsmarktchancen.- 1. Erweiterung der Tarif- und Arbeitskampfbefugnisse.- 2. Mitbestimmung zur Steuerung des Gtermarktverhaltens.- 3. Staatliche Monopolisierung im Arbeitnehmerinteresse.- III. “Sozial” motivierte ffentliche Auftragsvergabe.- 1. VOB-Vergabe und Bautarife.- 2. Reinigungserla gegen geringfgige Beschftigung.- 3. Frauen- und Behindertenfrderung durch Auftragsvergabe.- 4. Bewertung durch das ffentliche Auftragsrecht.- IV. Verbraucherentscheidungen nach “sozialen” Gesichtspunkten.- 1. Werbung mit “sozialem” Arbeitsmarktverhalten.- 2. Marktbeeinflussung durch Gewerkschaften und Verbraucherverbnde.- D. Reichweite der Gtermarktordnung.- I. Wettbewerb von Unternehmen.- 1. Arbeitnehmer und Verbraucher als Nicht-Unternehmen.- 2. Arbeitnehmer als potentielle Unternehmen.- 3. Vereinigungen als funktionale Unternehmen.- a) Leistungsbereich.- b) Abgrenzung zum Mitgliedschaftsbereich.- II. Unternehmen am Arbeitsmarkt.- 1. GWB.- a) Keine Geltung fr den Arbeitsmarkt.- b) “Sozialpolitisch” motivierte Gtermarktregulierung 13.- c) Streikhilfeabkommen als Sonderfall.- 2.UWG.- a) Nachfrageverhalten auf dem Arbeitsmarkt.- aa) An- und Abwerbung von Arbeitnehmern.- bb) Versto gegen kollektive Bindungen.- b) Arbeitnehmer als potentielle Arbeitgeber.- III. Einflu des Arbeitsmarktgeschehens.- 1. Beteiligung am UWG-widrigen Unternehmenswettbewerb.- 2. Auslsung von GWB-widrigen Wettbewerbsbeschrnkungen.- a) Finale Beteiligung an Wettbewerbsbeschrnkungen.- b) Mittelbar “bewirkte” Wettbewerbsbeschrnkungen.- aa) Wirkungszusammenhang.- bb) Ausdehnung von 1 GWB.- cc) Rechtsmibrauchskontrolle.- IV. berschneidungen von Arbeitsmarkt- und Gtermarktordnung.- 1. Arbeitnehmerhnliche Personen.- 2. Marktbertritt.- 3. Personaleinkauf (iwS).- 4. Koalitions-Dienstleistungen mit Arbeitsmarktbezug.- a) Arbeitsrechtliche Rechtsberatung und Prozevertretung.- b) Gewerkschaftliche Leistungen an Betriebsrte.- aa) Koalitionsrechtliches Gewinnverbot?.- bb) Gtermarktwettbewerb und GWB-Marktmachtkontrolle.- Zusammenfassung.- 3 Marktordnung als Wettbewerbs- und Vertragsrechtsordnung.- A. Konkurrenz und Kooperation.- I. Marktkonformitt beider Handlungsformen.- II. Art. 9 GG als Kooperationsgrundrecht.- 1. Gemeinsame Berufsausbung.- 2. Zwei Intensittsstufen kollektiver Marktteilnahme.- a) Kollektivsperre und Boykottverbot.- b) Kollektiv abgestimmtes Marktverhalten und Kartellverbot.- 3. Negative Kartellfreiheit und Systemwettbewerb.- III. Schranken der Kartellfreiheit.- IV. Vereinigungsfreiheit und Gegenmachtprinzip.- 1. Gegenmachtbildung als Marktverhalten.- 2. Gegenmachtprinzip im Kartellrecht.- 3. Unvertretbare Selbsthilfe.- 4. An der Grenze zwischen Arbeits- und Gtermarkt.- B. Individualvertrag und Kollektivvertrag.- I. Garantie des Kollektivvertrags.- II. Einzelne Kollektivvertrge.- 1. Allgemeines.- 2. Verlagswesen.- a) Verleger und Buchhndler (Sammelrevers).- b) Verleger und Autoren.- c) Lizenzvertrge ber Urheberrechtsnutzung.- d) Exkurs: Tarifgemeinschaft der Buchdrucker.- 3. Land- und Forstwirtschaft.- 4. Verbraucherkollektive.- a) Kollektive Mietvertrge.- b) kollektive Versicherungsvertrge.- c) Kollektiver Einkauf.- 5. Auertarifliche Gesamtarbeitsvertrge.- a) Gestellungsvertrge.- aa) Krankenschwestern.- bb) Gesamthafen.- b) Eigengruppen im “mittelbar-kollektiven” Arbeitsverhltnis.- c) Arbeitsnachfrage durch Personalfhrungsgesellschaften.- 6. Gesamtvertrge in der gesetzlichen Krankenversicherung.- III. Funktionselemente eines Kollektivvertragssystems.- 1. Gesamtleistungsvertrag – Gesamtnormenvertrag – interne Verhaltenssteuerung.- 2. Umsetzung von der Kollektiwertragsebene auf die Individualebene.- a) Umsetzung als Wettbewerbsbeschrnkung.- b) Unverbindliche Richtlinienvertrge.- c) Schuldrechtlicher Gesamtnormenvertrag.- d) Berechtigender schuldrechtlicher Gesamtnormenvertrag.- e) Gesamtnormenverein (Normenkorporation).- f) Stellvertretung.- 3. Kollektiwertragssystem und Vertragsparitt.- a) Bleibende Unterlegenheit.- b) Kollektive Paritt.- c)… erkauft durch Unterlegenheit im Verband.- d) Kollektive bermacht.- 4. Kollektivvertrge als zivilrechtliche Errungenschaft.- C. Wettbewerbsordnung und Vertragsrechtsordnung.- I. Vertrag und Wettbewerb.- 1. Unlsbare Verknpfung.- 2. Funktionale Vertragsfreiheit?.- 3. Mibrauchskontrolle gegenber Vertrag und Wettbewerb.- II. Einheit von Vertrags- und Wettbewerbsordnung.- 1. Sonderrolle des Kartellrechts?.- 2. Wettbewerbsbeschrnkung als Rechtsgeschft.- 3. Unlsbare Verknpfung von Kartell- und Vertragsrecht.- 4. Objektiv-funktionale Umgehungskontrolle im Vertragsrecht.- 5. Behrdliche Vertragskontrolle?.- III. Wettbewerbsschutz durch Vertragsrecht.- 1. Wettbewerbsfreiheit einer Vertragspartei.- 2. Vertrags- und Wettbewerbsfreiheit Dritter.- IV. Einheit des Privatrechtssystems.- Zusammenfassung.- Besonderer Teil I Individualarbeitsrecht und Wettbewerb.- 4 Arbeitsvertrag und Individualwettbewerb.- A. Individualarbeitsvertrag als Ausgangspunkt.- I. Berufsfreiheit und Privatautonomie.- II. Der Arbeitsvertrag im Machtzugriff.- 1. Zugriff des Staates.- a) Eingliederung in die Betriebsgemeinschaft (AOG).- b) Arbeitsvertrag in der ehemaligen DDR.- c) ffentlicher Dienst.- 2. Zugriff der Gewerkschaften.- B. Funktionselemente des Arbeitsvertragssystems.- I. Ausgleich zwischen Privatautonomie und staatlicher Vertragsfrsorge.- 1. Vorrang der Selbstbestimmung.- 2. Verhltnis von Staatshilfe und kollektiver Selbsthilfe.- II. Einstellungskontrolle.- 1. Marktmchtige Arbeitgeber.- 2. Diskriminierungskontrolle.- III. Entlassungskontrolle.- IV. Inhaltskontrolle von Arbeitsvertrgen.- 1. Abwehr von Behinderungen.- a) Allgemeine Arbeitsbedingungen.- b) Belastende Einzelbedingungen.- c) Keine richterliche Vertragshilfe (Billigkeitskontrolle).- 2. Gleichbehandlungsgrundsatz als Diskriminierungsverbot.- V. Marktanpassung der Arbeitsbedingungen.- 1. Flexibilitt des Arbeitsvertrags.- 2. Insbesondere: nderungskndigung.- C. Vertragsrechtliche Ordnung des Individualwettbewerbs.- I. Schutz der Wettbewerbsfreiheit von Arbeitnehmern.- 1. Wechsel des Arbeitgebers.- 2. Beschftigung bei mehreren Arbeitgebern.- II. Kndigungsschutz und Wettbewerb.- 1. Freiheit der Arbeitsnachfrage.- 2. Unterbindung von Arbeitnehmerwettbewerb.- a) Betriebsbedingte Kndigung und Verbleibewettbewerb.- b) Einzelkndigung und Austauschwettbewerb.- c) Kndigungsschutz als gesetzliche Ausschlielichkeitsbindung.- d) Wettbewerbsbedingte Ausnahmen.- aa) Tendenzarbeitsrecht.- bb) Ausbildungsarbeitspltze.- 3. Konsequenzen.- a) Vereinbarte Unkndbarkeit als unzulssige Erweiterung der Ausschlielichkeitsbindung.- b) Sicherung des Restwettbewerbs.- c) Reform des Kndigungsschutzes?.- III. Kartellverbot zum Schutz der Arbeitsplatzwahlfreiheit.- 1. 75f HGB als Kartellverbot.- 2. Normentwicklung.- a) Gesetzgebungsgeschichte.- b) Rechtsprechung.- aa)BGH.- bb) Arbeitsgerichte.- c) Sperrabreden im Profisport.- 3. Erweiterung zu einem allgemeinen Sperrverbot.- 4. Immanente Grenzen.- 5. Verschrfung der Rechtsfolgen.- D. Staatliche Wettbewerbsbeeinflussung.- I. Bumerangeffekt vertragsgestaltender Schutzvorschriften.- II. konomische Anreize.- III. Wettbewerbsschtzende Beihilfenkontrolle.- Zusammenfassung.- Besonderer Teil II Kollektives Arbeitsrecht und Wettbewerb.- 5 Kollektives Arbeitsrecht in einer privatautonomen Ordnung.- A. Koalitionen als privatautonome Verbnde.- I. Der Theorienstreit um Koalitionsfreiheit und Tarifautonomie.- 1. Delegations- und Autonomietheorie.- 2. Ausgangspunkt: Koalitionen als Kartelle.- 3. Verklrung der Koalitionsaufgaben.- a) Ordnung des Arbeitslebens im Staatsauftrag.- b) Intermedire Mchte.- c) Gesamthnderische Sozialverwaltung.- d) Demokratisierung der Wirtschaft und der Koalitionen.- 4. Koalitionsbefugnisse nur fr Mitglieder.- II. Rechtliche Differenzierung nach Koalitionsaufgaben.- 1. Interessenverband, Arbeitsmarktkartell, Gtermarktgenossenschaft.- 2. Koalitionszweckbezogene Rechte und Pflichten.- 3. Insbesondere: Verbandsklagebefugnis.- 4. Statusfragen.- 5. Keine Staatsvorgaben fr die autonome Aufgabenwahl.- a) Keine Zwangsentkoppelung.- b) Keine gebotene Funktioneneinheit.- B. Tarifvertrag als privatautonomer Gesamtvertrag.- I. Privatautonome Tarifvertragswirkung.- 1. Normative Wirkung.- 2. Unmittelbare Wirkung.- 3. Zwingende Wirkung.- 4. “Rechts”-Norm.- II. Funktionale berlegenheit des privatautonomen Modells.- 1. Nachwirkung nach 4 Abs. 5 TVG.- 2. Fortgeltung nach 3 Abs. 3 TVG.- 3. Betriebsbergang nach 613a BGB.- 4. Herauswandem aus dem Geltungsbereich.- 5. Wegfall von Tarifvertragsparteien.- III. Mibrauchskontrolle von Tarifvertrgen.- 1. Keine Grundrechtsbindung.- 2. Behinderungs- und Diskriminierungskontrolle.- a) Grundsatz.- b) Schutz der Arbeitnehmer.- c) Schutz der Arbeitgeber.- d) Ergebnis: Abwgungskontrolle.- e) Rechtsfolgen.- IV. “Kartellwirkung” statt Ordnungsfunktion.- C. Arbeitskampf als privatautonome Sperre.- I. Vertragsprinzip statt Kampfprinzip.- II. Streik und Aussperrung als kollektive Kndigung.- 1. Kndigung und Neuverhandlung als Vertragsmechanismus in Dauerschuldverhltnissen.- 2. Kampfkollektivierung durch den Groen Senat.- 3. Subjektiv-individuelles Streikrecht (SEITER).- 4. Funktionale Modifikation des Kollektivkndigungsrechts.- III. Beschrnkung des Arbeitskampfs.- 1. Auf Marktmittel (keine Gewaltrechte).- 2. Auf Vertragsziele.- 3. Keine Beschrnkung im ffentlichen und kirchlichen Dienst.- 4. Mibrauchskontrolle.- a) 138 BGB als Ausgangspunkt.- b) Verhltnismigkeit.- c) Paritt.- 5. Einbezug Dritter als Legitimationsproblem.- a) Arbeitnehmer-Auenseiter.- b) Sonstiger Sympathiearbeitskampf.- c) Kuferstreik und Produktboykott.- 6. Vertragsrechtliche Arbeitskampfhaftung.- D. Betriebsverfassung als Staatsveranstaltung.- I. Sozialautonomie oder Privatautonomie?.- 1. Betriebsverband und Sozialautonomie.- 2. Vertragsrechtskonforme Kontrolle des Arbeitgebers.- II. Kollektivbezug der Mitbestimmung und Individualvertrag.- 1. Schutz der Arbeitnehmer vor mittelbarer Behinderung (Ordnungsfunktion).- 2. Schutz der Arbeitnehmer vor Diskriminierung (Schutzfunktion).- III. Sicherung der Privatautonomie.- 1. Schutz des autonomen Arbeitsvertrags.- a) Vorrang des freien Arbeitsvertrages (gegenber der Diskriminierungskontrolle).- b) Beschrnkter Eingriff in den Arbeitsvertrag (durch den Behinderungsschutz).- aa) “Formelle” Arbeitsbedingungen.- bb) Arbeitsplatzwahlfreiheit (Einstellung, Entlassung, Versetzung).- cc) Dauer der Arbeitszeit.- 2. Schutz des Tarif- und Arbeitskampfsystems.- a) Tarifvorrang als Bevormundungsverbot.- b) Tarif- und Kampfsperre als Konkurrenzverbot.- IV. Betriebsnormen im Tarifvertrag.- 1. Drei Fallgruppen.- 2. Das besondere Legitimationsproblem.- 3. Privatautonome Erklrung.- a) Einseitige Bindung nur des Arbeitgebers.- b) 3 Abs. 2 TVG als Beschrnkung der Tarifmacht.- 4. Norm- und Nachwirkung.- Zusammenfassung.- 6 Systemwettbewerb.- A. Systemwechsel als Alternativwettbewerb.- I. Allgemeine Ein- und Austrittsfreiheit (Statuswechsel).- II. Individualvertrag und Kollektivvertrag als gleichrangige Regelungsmittel.- III. Innerbetrieblicher Systemwettbewerb.- IV. Ausgestaltung des Systemwechsels.- 1. Vom Kollektiv- zum Individualsystem.- a) Befristung der Tarifbindung nach Austritt.- b) Tarifkndigung aus wichtigem Grund.- 2. Vom Individual- zum Kollektivsystem.- B. Parallelitt von kollektiver und individueller Marktteilnahme.- I. Alternativitt oder Parallelitt?.- II. Im Tarifvertragsrecht.- 1. Auf Arbeitnehmerseite: Gnstigkeitsprinzip.- a) Funktionaler Individualschutz.- b) Gnstigkeitsurteil.- 2. Auf Arbeitgeberseite.- a) Gnstigkeitsprinzip.- b) Vorrang des Haustarifs.- 3. Vorbehalt fr den Individualvertrag.- a) Vertragspartnerwahl und Arbeitsleistung.- b) Umfang von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage.- c) bertarifliche Arbeitsbedingungen.- 4. Gtermarktverhalten als auertariflicher Bereich.- III. Im Arbeitskampfrecht.- 1. Arbeitsplatzwechsel und Arbeitnehmeraustausch.- 2. Individuelle Entscheidung ber die Kampfteilnahme.- a) Freiwilligkeitsvorbehalt.- b) Streikbruchprmien als Wettbewerbshandeln.- 3. Haustarifforderung im Verbandsarbeitskampf.- C. Schutz vor rechtsgeschftlichen Beschrnkungen.- I. Verbot von Vereinbarungen ber den Koalitionsstatus.- II. Vereinbarung von Hchstarbeitsbedingungen als (unzulssige) Wettbewerbsbeschrnkung.- 1. Grundsatz.- 2. Schutz nichtorganisierter Arbeitnehmer vor Diskriminierung.- 3. Schutz aller Arbeitnehmer vor Behinderung (Gnstigkeitsprinzip als Kartellverbot).- 4. Sonderfall: “Notdienst”-Vereinbarungen zu Lasten Arbeitswilliger.- III. Arbeitsvertragliche Bezugnahmeklauseln.- 1. konomische Grnde.- 2. Geltungsgrund und Wirkung.- 3. Tarifliche Richtigkeitsgewhr und Klauselkontrolle.- 4. Quasi-Tarifbindung durch dynamische Verweisungsklauseln?.- D. Staatseingriffe in den Systemwettbewerb.- I. Staatsneutralitt als Ausgangspunkt.- II. Wettbewerbsausschlu durch Allgemeinverbindlicherklrung.- 1. Funktionale Beschrnkung.- 2. Schutz der Auenseiter und des Wettbewerbs.- 3. Wettbewerbsschonende Alternative: staatliche Entgeltkontrolle.- III. Privilegierung des Tarifvertrags gegenber dem Arbeitsvertrag.- IV. Tarifentgelt als “bliches Entgelt” ( 612 Abs. 2 BGB).- Zusammenfassung.- 7 Kollektivwettbewerb.- A. Koalitionsfreiheit als kollektive Wettbewerbsfreiheit.- B. Kollektivwettbewerb im Tarif- und Arbeitskampfsystem.- I. Konkurrenz um TarifFhigkeit und -Zustndigkeit (potentieller Tarifwettbewerb).- II. Tarifkonkurrenz (aktueller Tarifwettbewerb).- 1. Kein Grundsatz der Tarifeinheit im Betrieb.- 2. Tarifpluralitt als Tarifwettbewerb.- 3. Echte Tarifkonkurrenz bei kollidierender Tarifgeltung.- a) Nachrang allgemeinverbindlicher Tarifvertrge.- b) Autonome Konkurrenz von Individualnormen.- c) Betriebsnormen.- 4. Bezugnahmeklauseln als Sonderproblem.- III. Arbeitskampf.- C. Schutz vor autonomen Wettbewerbsbeschrnkungen.- I. Verbandskooperation.- II. Vereinbarungen ber den Koalitionszweck (Tarifzustndigkeit).- III. Vereinbarungen ber die Koalitionsbettigung (Tarifpolitik).- IV. Zusammenschlu von Koalitionen.- D. Staatseingriffe in den Kollektivwettbewerb.- I. Staatsneutralitt und Diskriminierungsverbot.- II. Staatliche Koalitionszulassung.- III. Koalitionsbefugnisse.- 1. Satzungsregelung als Grunderfordernis.- 2. Tariffhigkeit.- 3. Mitwirkung in der Betriebs- und Unternehmensverfassung.- 4. Rechtsberatung und Prozevertretung.- IV. Beihilfen und Steuerprivilegien.- Zusammenfassung.- Ergebnis.

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