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Inhaltsangabe:Einleitung: Universitten knnen heutzutage vermehrt als Non-Profit-Dienstleistungsunternehmen des tertiren Bildungssektors bezeichnet werden. Neben der Wissensgenerierung (Forschung) und der Wissensweitergabe an verschiedene Abnehmer (externe Unternehmen, Gesellschaft), liegt ihr Hauptaugenmerk auf der Dienstleistungsbeziehung mit den Studenten. Universitten bieten in dieser Beziehung v.a. immaterielle Leistungen wie die Lehre, eine studiumsbegleitende Verwaltung an und verfgen zudem ber diverse andere studiumsuntersttzende Einrichtungen (z.B. Bibliothek). Solche Leistungen werden durch den Einsatz des Leistungspotentials der Universitt, welches von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und sonstigem Universittspersonal verkrpert wird, gewhrleistet (Potentialorientierung). Der Absatz dieser Leistungen wird durch die Integration des Studenten, als externen Faktor, in den Leistungserstellungsprozess vollzogen (Prozessorientierung). Whrend der Leistungserstellung mssen die Studenten neben der bloen Anwesenheit ein gewisses Potential und eine gewisse Motivation aufzeigen, damit die Nutzung des Leistungspotentials der Universitt vollzogen werden kann und ein intaktes Dienstleistungsverhltnis entsteht. Das Ziel dieses Prozesses ist die Qualifizierung der Studenten fr den Beruf oder fr weiterfhrende Qualifizierungen (Ergebnisorientierung). Universitten in Deutschland befinden sich aktuell in einem zunehmenden nationalen und internationalen Wettbewerb untereinander und mit anderen Bildungsanbietern aus dem tertiren Bildungssektor um den Kunden Student. Auf der Nachfrageseite der Studenten liegen die Ursachen hierfr einerseits in der Entwicklung der Studienanfngerzahlen. Nachdem sich im Zeitraum von 1970 bis zum Ende der 1990er die Anzahl der Studienanfnger nahezu verdreifacht hat, ist in den letzten Jahren ein langsamer, aber kontinuierlicher, demographisch bedingter Rckgang dieser Zahlen zu beobachten. Andererseits werden Studenten sensibler und mobiler in ihrer Universittswahl. Diese Einstellung kann zum einen anhand finanzieller Gesichtspunkte durch die Entstehung von Opportunittskosten bei zu langem Studieren und durch die beginnenden Einfhrung von Studiengebhren begrndet werden, zum anderen sucht sich der moderne Student sowohl auf nationalem (sofern nicht zentral vergeben) als auch auf internationalem Terrain die Bildungsanbieter aus, welche ihn qualitativ am besten fr nachfolgende Aufgaben […]




