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Inhaltsangabe:Einleitung: Die deutsche Wirtschaft sieht sich seit Jahren einer immer strker werdenden Internationalisierung des Wettbewerbs bei gleichzeitiger weltweiter Globalisierung der Mrkte gegenber. Nachdem in den vergangenen Jahren bei vielen Unternehmen einschneidende Verbesserungen der Kostenstrukturen, z. B. durch Lean-Management, erreicht wurden, ist jetzt das Kriterium “Kundenorientierung” ein Wettbewerbsfaktor von hoher Bedeutung. Waren die sechziger und siebziger Jahre vom Massenmarketing der Verkufermrkte geprgt, wird seit den achtziger Jahren die Gruppe der Nachfrager in den Kufermrkten zunehmend in heterogene Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedrfnissen eingeteilt, die mit Hilfe von klassischen und modernen Marketinginstrumenten betreut werden. Gegen Ende des letzten Jahrzehnts des zwanzigsten Jahrhunderts stehen die Unternehmen des Industrie-, Handels- und Dienstleistungssektors vor neuen Herausforderungen. Durch neue Mitgliedstaaten vergrert sich der gemeinsame europische Markt weiter und die europaweite Deregulierung von nationalen Mrkten bringt zustzlichen Wettbewerb. Der technologische Wandel vollzieht sich in immer krzeren Zeitabschnitten und neue Kunden knnen hufig nur noch mit Hilfe der Abwerbung von der Konkurrenz hinzugewonnen werden, welches mit hohen Akquisitionskosten verbunden ist. Gter und Dienstleistungen werden austauschbarer und sollen hohen Qualittsanforderungen entsprechen (ISO 9000 u. f.). Produzierte Leistungen mssen schneller als in frheren Zeiten verfgbar sein und die Spontanitt der Konsumenten verkrzt die Produktlebenszyklen. Der gesellschaftliche Wertewandel mit einer steigenden Geschwindigkeit in der nderung von Wertestrukturen hat zu einer Individualisierung und einer Abnahme des Gruppendrucks gefhrt. Heute dient der Konsum berwiegend der individuellen Bedrfnisbefriedigung bei schrumpfenden Bevlkerungszahlen. Das Informationsbedrfnis der zunehmend kritischeren Verbraucher vergrert sich kontinuierlich bei gleichzeitig herrschendem Drang nach kologischer Sicherheit. Der alleinige Einsatz der klassischen absatzpolitischen Instrumente zur Steuerung der grob segmentierten Kuferschichten erreicht die Zielgruppen immer weniger und fhrt zu groen Streuverlusten. Das ist, wie die Standortdebatte zeigt, nicht ohne Auswirkungen auf die Wettbewerbsfhigkeit der deutschen Wirtschaft geblieben. Die Unternehmen sehen sich derzeitig mit der notwendigen Problematik konfrontiert, […]




