Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL – Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Universitt Hamburg (Arbeitsbereich fr Marketing und Innovation), Veranstaltung: Psychologie des Preises, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeit hat sehr viele Facetten. Wie diese bei der Preissetzung genutzt werden knnen, um eine Wirkung auf die Preiswahrnehmung zu erzielen, wird in dieser Arbeit aus einer theoretischen Perspektive aufgezeigt. Dabei ist die Vorgehensweise dergestalt, dass die einzelnen Mglichkeiten jeweils dargestellt und mgliche Ursachen betrachtet werden. Auf die praktischen Anwendungsmglichkeiten wird dabei kurz eingegangen. Neben den bekannten Phnomenen des Payment depreciations und des Pennies-a-day- Effektes werden die zeitlichen Umfelder der Preissetzung – Eigenzeit und Zeitdruck – nher beleuchtet. Hierbei ist ein zentrales Ergebnis, dass der Wert der Eigenzeit nicht konstant, sondern von der Situation abhngig und subjektiv ist. Die Eigenzeitwahrnehmung unterscheidet sich von der Preiswahrnehmung. Zeitgewinne oder – verluste knnen nicht eingelst und bertragen werden. Die Risikofreude, die bei der Wahrnehmung von monetren Verlusten gilt, ist bei Zeitverlusten nicht gegeben. Daher ist es wichtig, z.B. Wartezeiten so zu gestalten, dass sie subjektiv als krzer empfunden werden. Zeitdruck hat zur Folge, dass Heuristiken angewendet werden, um den Entscheidungsprozess zu beschleunigen. Bei einem hohen Preisniveau wird der Preis unter Zeitdruck eher als Qualittsindikator angesehen, bei einem niedrigen Preisniveau eher als monetres Opfer. Wenn von Zeitdruck ausgegangen werden kann, sollte dieser Zusammenhang bei der Preissetzung beachtet werden.




